Das Verteidigungsministerium hat nach eigenen Angaben einen massiven Cyberangriff abgewehrt, der darauf abzielte, die Verfügbarkeit der Dienste der Portale des Ministeriums (mide.gob.do) sowie des C5I (c5iffaa.gob.do) der Streitkräfte zu unterbrechen.
Der Angriff versuchte, die technologische Infrastruktur durch das abrupte Versenden einer großen Anzahl von Anfragen in kurzer Zeit zu überlasten, wodurch der Zugang für legitime Nutzer erschwert und mögliche Schwachstellen in den Systemeinstellungen ausgelotet werden sollten.
Das Ministerium erklärte: „Es wurden starke Verkehrsspitzen auf beiden Portalen registriert, die nach und nach unter Kontrolle gebracht wurden, bis die Normalität wiederhergestellt war – ohne Hinweise auf Kompromittierungen oder Beeinträchtigungen der Daten.“
„Die Auswertung ergab, dass es sich um automatisierten Hochvolumen-Datenverkehr handelte, der darauf abzielte, Ressourcen zu erschöpfen und Missbrauchswege zu kartieren, ohne dass es zu Eindringversuchen kam. Die operativen Auswirkungen wurden gemildert: Es kam in den Momenten größter Intensität zu temporärer Verzögerung, doch die allgemeine Verfügbarkeit der Dienste blieb gewährleistet“, so die Institution.
„Nichts ist in der digitalen Welt hundertprozentig sicher, aber dank der ständigen Aktualisierung unserer Technologie und des hochqualifizierten Personals, über das das Land verfügt, bleiben die technologischen Infrastrukturen der Dominikanischen Republik sicher“, erklärte Verteidigungsminister Generalleutnant Carlos Antonio Fernández Onofre.
