Das Zentrum für Notfalloperationen (COE) hält 25 Provinzen der Dominikanischen Republik aufgrund des Durchzugs des tropischen Sturms Melissa in Alarmbereitschaft. Der Sturm befindet sich derzeit 470 Kilometer südlich/südwestlich von Port-au-Prince, Haiti.
Neun Provinzen befinden sich in roter Alarmstufe: Barahona, San Cristóbal, Santo Domingo, Distrito Nacional, San José de Ocoa, San Juan, Azúa, Peravia und Pedernales.
Die rote Alarmstufe bedeutet, dass diese Gebiete einer besonders hohen Gefahr durch das Wetterphänomen ausgesetzt sind. Die Behörden empfehlen den Bewohnern dieser Provinzen, eine Notfalltasche („bulto de emergencia“) bereitzuhalten und sich vor und während des Sturms an einem sicheren Ort aufzuhalten.
Unter gelber Alarmstufe stehen die Provinzen La Vega, La Romana, Hato Mayor, El Seibo, Samaná, San Pedro de Macorís, Monseñor Nouel, Sánchez Ramírez, La Altagracia, Elías Piña, Monte Plata, Independencia und Bahoruco.
Die gelbe Alarmstufe wird ausgerufen, wenn die Entwicklung des Wetterereignisses unmittelbar drohende Risiken und schwere Notsituationen erwarten lässt. Die Bevölkerung in diesen Gebieten wird aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen, falls sie sich in gefährdeten Zonen aufhält.
In grüner Alarmstufe befinden sich María Trinidad Sánchez, Santiago und Duarte.
Die grüne Alarmstufe wird ausgerufen, wenn ein Phänomen potenziell gefährliche Ereignisse für die Bevölkerung erwarten lässt, sei es teilweise oder vollständig.
In diesem Zusammenhang wird den Menschen geraten, Flüsse, Bäche und Wasserläufe mit starkem Wasseraufkommen in den betroffenen Provinzen nicht zu überqueren.
Ebenso wird an der Atlantik- und Karibikküste den Betreibern kleiner, mittlerer und instabiler Boote empfohlen, in den Häfen zu bleiben, da gefährliche Winde, hoher Wellengang, starke Regenfälle und Gewitter erwartet werden.
Auch Badegästen und Strandbesuchern an der Atlantik- und Karibikküste wird geraten, vor dem Schwimmen oder Betreten der Strände die örtlichen Behörden zu konsultieren, da gefährliche Brandungswellen und Rückströmungen auftreten können.
Melissa bewegt sich weiterhin mit einer Geschwindigkeit von etwa 4 km/h in westlich-nordwestlicher Richtung und wird sich voraussichtlich in den kommenden Tagen langsam nach Norden/Nordwesten verlagern.
Der Sturm weist anhaltende Windgeschwindigkeiten von rund 85 km/h mit stärkeren Böen auf, wobei in den nächsten Tagen eine allmähliche Verstärkung erwartet wird.
Das weite Wolkenfeld, das mit dem tropischen Sturm Melissa verbunden ist, wird in den kommenden Tagen weiterhin starke bis ergiebige Regenfälle, Gewitter und Windböen über weiten Teilen der Dominikanischen Republik verursachen – insbesondere in den Gemeinden entlang der Karibikküste – sowie unruhigen Seegang an allen Küsten des Landes.
