Am 6. April 2025 wurde die neue Mautstation am Kilometer 32 in Betrieb genommen und markierte damit den Beginn einer neuen Phase der Arbeiten zur Renovierung und Erweiterung der Autopista Juan Pablo Duarte.
Auch wenn die Inbetriebnahme dieser neuen Mautstelle nicht das Ende der umfangreichen Arbeiten bedeutet, die darauf abzielen, die üblichen Probleme des Verfalls und der Gefährlichkeit der Autobahn zu beheben, ist es bemerkenswert, wie viele Schlaglöcher trotz der jüngsten Modernisierungen weiterhin auf dieser wichtigen Verkehrsader bestehen.
Nach einer Fahrt von Journalisten des Listín Diario von der Mautstation in Santo Domingo bis in die Provinz Santiago – Hin- und Rückfahrt – wurden auf der symbolträchtigen Strecke mehr als 50 Schlaglöcher unterschiedlicher Größe gezählt.
In Fahrtrichtung Süd–Nord, in der Nähe des Erholungsgebiets Montaña Paraíso und des Ökotourismusprojekts Villas del Bosque, genauer gesagt bei Kilometer 52, wurden drei Schlaglöcher entdeckt – auf einem Abschnitt, der offenbar erst vor Kurzem saniert worden war.
Vom Abschnitt bei Villas Las Marías bis zur Polizeistation San José del Puerto fanden sich rund fünf weitere, obwohl der Straßenbelag dort ebenfalls Anzeichen kürzlicher Asphaltierungsarbeiten zeigte.
Die Untersuchung zeigte, dass viele der älteren Schlaglöcher auf der Autopista Duarte zwar vom Ministerium für öffentliche Arbeiten und Kommunikation (MOPC), das seit 2022 für die Baustelle verantwortlich ist, asphaltiert wurden, jedoch längst nicht alle repariert sind. Einige der ausgebesserten Stellen weisen zudem beim Befahren spürbare Unebenheiten auf.
Vom Kilometer 58 bis zur Einfahrt nach Bonao wurden 11 Schlaglöcher gezählt. Zwischen Talleres Juma und der Brücke Sabaneta in La Vega kamen weitere 12 hinzu.
Richtung Nord–Süd
In der Gegenrichtung, von GM Muebles bis zur Atlantic-Tankstelle, wurden sieben Schlaglöcher registriert. Neben den Fahrbahnen, die durch die Mittelspur getrennt sind, sind auch die Seitenstreifen, die vor allem von Motorrädern genutzt werden, betroffen und zeigen unvollständige Asphaltierungen.
Wenige Meter von der Einfahrt zum Grillrestaurant Doña Pula bis zur Grundschule Profesor Juan Ramón de la Cruz wurden sechs weitere Schlaglöcher festgestellt. Auf der Hochstraße von Piedra Blanca wurden die meisten zwar repariert, einige blieben jedoch unbemerkt.
Ab diesem Punkt – mit noch 32 Kilometern bis zur Stadt Santo Domingo – wurden zehn weitere Schlaglöcher gezählt.
