Laut Rainieri

Verkehrschaos hindert Touristen daran, die Hotels zu verlassen

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Der Tourismusexperte Frank Rainieri erklärte, dass zwar die Strände und Küsten rund 50 % der touristischen Vorlieben in der Dominikanischen Republik ausmachen, es jedoch notwendig sei, das Angebot auf andere Reiseziele auszuweiten.

Dafür müsse die Straßeninfrastruktur verbessert und ein sicherer Transport gewährleistet werden.

„In der Dominikanischen Republik haben wir gute Straßen, aber es herrscht ein großes Verkehrschaos, und das schadet uns. Wenn Touristen die hohen Unfallzahlen sehen, werden sie kein Auto mieten und losfahren, weil es gefährlich sein könnte. Also bleiben sie lieber im Hotel oder nehmen an einem organisierten Ausflug im Bus teil. Dabei würde jemand, der auf eigene Faust unterwegs ist, zehnmal mehr Orte besuchen als auf einer Exkursion“, betonte Rainieri.

In diesem Zusammenhang rief der Gründer der Grupo Puntacana die Behörden dazu auf, die Verkehrskontrolle zu verstärken und wieder Ordnung unter den Fahrern herzustellen, wie es in der Vergangenheit der Fall war, berichtete acento.com.

„Wir müssen strengere Straßenverkehrsregeln durchsetzen, die Gesetze einhalten und die Straßen verbessern. Es kann nicht sein, dass man von Bávaro zum Flughafen Punta Cana, wenn man um 17:00 Uhr losfährt, 45 Minuten braucht. Das dürfen wir nicht akzeptieren. Wir müssen anfangen, das zu korrigieren, damit sich die Touristen frei bewegen können“, fügte er hinzu.

Rainieri hob hervor, dass das Land über zahlreiche touristische Attraktionen verfügt, und nannte als Beispiele die Provinzen Constanza, Jarabacoa und Cabo Rojo. Letztere fördert bereits eine alternative Form des Tourismus, wenn auch ohne große Hotelketten.

Der Tourismuspionier betonte, dass der Schlüssel zur Entwicklung des Sektors in einem „freundlichen, sicheren und motivierenden“ Transportsystem liege, das den Besuchern ermögliche, das Land mit Vertrauen zu bereisen, so Acento.

Rainieri äußerte sich während der 25. Gipfelkonferenz des Weltrats für Reisen und Tourismus (WTTC), die in Rom, Italien, stattfand und mehr als 1.600 Delegierte aus 60 Ländern sowie 15 Tourismusminister vereinte.

Foto(s):arecoa.com
Quelle:arecoa.com