In einer Marathonsitzung genehmigte die Abgeordnetenkammer in den frühen Morgenstunden des Donnerstags drei Kreditverträge im Gesamtwert von 615 Millionen US-Dollar.
Der erste Kredit in Höhe von 35 Millionen US-Dollar soll in die Erweiterung des Aquädukts Oriental Barrera de Salinidad und dessen Weiterleitung nach Santo Domingo Norte investiert werden. Diese Mittel sollen von der Andenförderbank (CAF) bereitgestellt werden, basierend auf einer Vereinbarung mit der Dominikanischen Republik und zur Umsetzung durch das Wasserversorgungs- und Abwassersystem von Santo Domingo (CAASD).
Der zweite Kredit stammt aus einem Abkommen zwischen der Dominikanischen Republik und der Interamerikanischen Entwicklungsbank (BID) über 380 Millionen US-Dollar. Er ist für ein Projekt zur Sanierung von Küsten- und Touristenstädten vorgesehen, das vom Nationalen Institut für Trinkwasser und Abwasser (INAPA) durchgeführt wird.
Der dritte Kreditvertrag wurde ebenfalls mit der BID abgeschlossen und beläuft sich auf 200 Millionen US-Dollar. Er dient der Finanzierung eines Programms zur Klimawiderstandsfähigkeit unter der Leitung des Ministeriums für öffentliche Arbeiten.
