Gesamtzahl der im laufenden Jahr abgeschobenen Haitianer: 215.463

Dominikanische Republik deportierte im Juli 31.462 undokumentierte Haitianer

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Die Dominikanische Republik hat im Juli 31.462 undokumentierte haitianische Staatsangehörige abgeschoben, teilte die Generaldirektion für Migration (DGM) am Dienstag mit.

Von dieser Gesamtzahl wurden 19.556 Personen aus den Verarbeitungszentren in Haina, Dajabón und Santiago deportiert.

Weitere 11.906 Haitianer wurden über die Grenzübergänge in Dajabón, Elías Piña, Jimaní und Pedernales repatriiert – im Rahmen regelmäßiger Operationen in Zusammenarbeit mit den Streitkräften und zivilen Behörden.

Im Juli stellte die Behörde 400 neue Mitglieder der Schnellreaktionseinheit (ARR) ein, die in 19 Provinzen eingesetzt wurden, um die institutionelle Präsenz in Gebieten mit hoher Migrationsbewegung zu verstärken.

Ein weiteres Kontingent von 400 jungen Rekruten begann seine Ausbildung, um sich bald den Einsätzen in 12 Provinzen und zwei strategischen Gemeinden anzuschließen, darunter ökologisch sensible Gebiete und Bergregionen.

Abschiebungen 2025

Mit dieser Juli-Zahl steigt die Gesamtzahl der im laufenden Jahr abgeschobenen Haitianer auf 215.463.

Damit hält die Migrationsbehörde einen monatlichen Durchschnitt von über 30.000 Abschiebungen aufrecht – ein Ergebnis einer operativen Strategie, die landesweite Präsenz und effektive Reaktionen auf irreguläre Migration priorisiert, betonte die Institution in einer Mitteilung.

Dauerhafte Einsatzgebiete

Zu den priorisierten Regionen zählen Constanza, Jarabacoa, San Cristóbal, La Romana, María Trinidad Sánchez, Monte Plata, Puerto Plata, Samaná, Azua, Peravia, Monseñor Nouel, Sánchez Ramírez, El Seibo und San Pedro de Macorís.