Abinader erläutert mögliche Schäden durch den Bau des Bewässerungskanals am Masacre-Fluss

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Präsident Luis Abinader erklärte, welche Folgen der Bau des Bewässerungskanals am Masacre-Fluss sowohl für die Dominikanische Republik als auch für Haiti haben könnte und warum die Regierung beschlossen hat, Maßnahmen zu ergreifen.

„Warum haben wir Maßnahmen ergriffen? Um zu verhindern, dass sie unsere Flüsse austrocknen, unsere Wälder abholzen oder unsere Fauna auslöschen. Der Präzedenzfall eines einseitig gebauten Bewässerungsprojekts könnte zu einer Eskalation der Bauarbeiten führen, die den Fluss zerstören würde“, so Abinader in einer Botschaft an die Nation.

Der Staatschef wies auch darauf hin, dass die Arbeiten die Strömung des Flusses in der unteren Zone beeinträchtigen und etwa 14.000 Hektar Ackerland auf dominikanischem und etwa 10.000 Hektar auf haitianischem Gebiet schädigen könnten, wovon 266 dominikanische und 125 haitianische Landwirte auf beiden Seiten der Grenze betroffen wären.

„Er könnte dem lebenswichtigen Ökosystem des Süßwassersees Laguna Saladilla, einem der wichtigsten Feuchtgebiete der Dominikanischen Republik, ökologischen Schaden zufügen“, fügte der Präsident hinzu.

Ein weiterer Aspekt, auf den er hinwies, war der „Mangel an Planung“ in Haiti, der dazu geführt hat, dass ein Teil des Territoriums seine Ökosysteme zerstört und seine natürlichen Ressourcen falsch verwaltet werden. „Diese Situation hat zu Aktionen wie dieser geführt, die ungeplant und ungeordnet am Masacre-Fluss stattfand“, sagte er.

„Die Dominikanische Republik hat das Recht, die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um unsere Rechte zu garantieren, unter dem Schutz unserer Gesetze und in Übereinstimmung mit den internationalen Abkommen, die zu Grenzfragen unterzeichnet wurden. Unser Ziel ist es, die Sicherheit und das nationale Interesse zu gewährleisten sowie unsere Flüsse, die Umwelt und die landwirtschaftliche Produktion zu schützen“, sagte er.

In diesem Zusammenhang versicherte Abinader, dass die derzeitige Situation an der Grenze unter Kontrolle sei und dass es keine Bedrohung für die Entwicklung der täglichen Aktivitäten der dominikanischen Bevölkerung im ganzen Land gebe.

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