Das epidemiologische Überwachungssystem hat in diesem Jahr bisher einen Anstieg der bestätigten Malariafälle um 308% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verzeichnet, während die bestätigten Dengue-Fieberfälle um 46% zurückgegangen sind.
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Die Direktion Epidemiologie des Ministeriums für öffentliche Gesundheit meldet in diesem Jahr bisher 814 bestätigte Malariafälle, während es im letzten Jahr zur gleichen Zeit 202 Fälle waren.
Was Dengue betrifft, so wurden bisher 1.161 bestätigte Fälle und neun Todesfälle gemeldet, während im letzten Jahr 2.170 Fälle und 23 Todesfälle zu verzeichnen waren.
Laut dem epidemiologischen Bulletin für die Woche 39, das die Meldungen bis zum 28. September umfasst, wurden in diesem Jahr bisher insgesamt 32.854 Malariaverdachtsfälle registriert, von denen 76 % mit endgültigen Ergebnissen ausgeschlossen wurden, 17 % noch ausstehen und 2,48 % als positiv bestätigt wurden.
Die Gesundheitsbehörde erinnert daran, dass Malaria derzeit eine Zielkrankheit für die Eliminierung im Land ist, und betont, wie wichtig es ist, bestätigte Fälle unverzüglich und verpflichtend zu melden, damit rechtzeitig reagiert werden kann und Risikogebiete identifiziert werden können.
Sie weist darauf hin, dass die Vektorüberwachung kontinuierlich erfolgen sollte, wobei Stichprobenverfahren zur Überwachung der Anopheles-Mückenpopulationen und zur Bewertung der Insektizidresistenz eingesetzt werden sollten.
70 Verdachtsfälle
Das System berichtet, dass in der letzten Woche 70 Verdachtsfälle von Dengue gemeldet wurden, von denen 10 Prozent im Labor bestätigt wurden und 45,7 Prozent noch nicht bestätigt sind.
Die sieben bestätigten Fälle verteilen sich je nach Wohnort auf die Provinzen Duarte, Monseñor Nouel und Santiago Rodríguez.
In diesem Jahr wurden bisher 9.527 Verdachtsfälle von Dengue gemeldet, von denen 1.161 bestätigt wurden. Die kumulative Inzidenz der bestätigten Fälle liegt bei 1.450 pro 100.000 Einwohner.
Was die Leptospirose betrifft, so wird eine kumulative Inzidenz von 415 Fällen gemeldet, von denen 74,2 % bei männlichen Patienten auftraten, die hauptsächlich in der Landwirtschaft und im Baugewerbe tätig waren.
Es sei daran erinnert, dass die Leptospirose eine bakterielle Zoonose ist, die durch Bakterien der Gattung Leptospira verursacht wird und hauptsächlich durch Kontakt mit Wasser oder Erde übertragen wird, die durch den Urin infizierter Tiere, insbesondere Nagetiere, verunreinigt sind.
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