Maßnahmen zur Sanierung von Wohnraum - Ziele für nachhaltige Entwicklung

Beginn der Umgestaltung des Viertels Enriquillo in Santo Domingo

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Die Generaldirektion für strategische und besondere Projekte der Präsidentschaft (Propeep) hat einen „Pilotplan zur urbanen Transformation“ des Viertels Enriquillo im Sektor Herrera im Nordwesten der Hauptstadt gestartet.

Dieser ist darauf ausgerichtet, die Lebensqualität der Familien dieses Viertels durch Eingriffe an ihren Wohnhäusern und Gemeinschaftsräumen sowie durch die Verschönerung ihres Umfelds zu verbessern.

Die Veranstaltung fand am Eingang des Viertels statt, bei Kilometer 9½ der Autopista Duarte, in dem Gebiet, durch das die Linie 2-C der Metro von Santo Domingo verlaufen wird, die diesen Ort mit dem Eingang von Los Alcarrizos verbinden soll.

Der Direktor von Propeep, Robert Polanco, teilte mit, dass diese staatliche Einrichtung in dieser ersten Phase bis zum 18. Februar dieses Jahres 100 Wohnhäuser und deren Umfeld renovieren wird. Dabei wird öffentliche Kunst in Form von Wandmalereien als Instrument der sozialen Transformation, der Stärkung der kulturellen Identität und des gemeinschaftlichen Zusammenhalts integriert.

Er hob hervor, dass diese Initiative der Vision von Präsident Luis Abinader entspricht, die Menschen in den Mittelpunkt der öffentlichen Politik zu stellen, als Teil eines Projekts, das darauf abzielt, würdigere, sicherere und inklusivere Gemeinschaften zu schaffen.

Der Plan mit dem Titel „Verbesserung von Wohnhäusern und urbane Verschönerung mit öffentlicher Kunst im Viertel Enriquillo“ sieht Maßnahmen zur Sanierung von Wohnraum, zur Anpassung gemeinschaftlicher Bereiche und zur Schaffung repräsentativer öffentlicher Räume vor, im Einklang mit den Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs).

Er erklärte, dass zunächst eine umfassende Intervention der Wohnhäuser erfolgen wird, mit Dachwechsel, Anstrich, Verputzarbeiten und urbaner Verschönerung. Anschließend werden Unternehmerinnen und Unternehmer aus dem Viertel und angrenzenden Zonen geschult, mit Unterstützung des Nationalen Instituts für technische Berufsausbildung (Infotep) sowie der Berufsschulen der Streitkräfte und der Nationalpolizei.

Er fügte hinzu, dass einer der grundlegenden Schwerpunkte nicht nur der physische, sondern auch der menschliche Aspekt sei. Daher werde dieses Projekt um eine kulturelle, künstlerische und gastronomische Achse ergänzt, die es ermögliche, die eigene Geschichte des Viertels und des Landes zu erzählen, die Identität zu bewahren und das Talent der Menschen über die Grenzen hinaus in andere Teile der Welt zu projizieren.

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