Während die dominikanische Wirtschaft ein moderates Wachstum verzeichnet, erwirtschaftete der Bergbau bis Juni Exporte im Wert von 1,07 Mrd. US-Dollar, was einem Anstieg von 39,1 % im Jahresvergleich entspricht.
Gleichzeitig steigerten sich die Einnahmen des Sektors im ersten Halbjahr 2025 um 158,9 % auf 7.597 Mio. RD$, während die ausländischen Direktinvestitionen im ersten Quartal 175 Mio. US-Dollar erreichten (+390 % gegenüber 2024).
Sektor wuchs um 2,3% im ersten Halbjahr
Die Branchenmessung der Cámara Minera y Petrolera (CAMIPE) in Verbindung mit den vorläufigen Daten der Zentralbank zeigt eine Erholung nach dem Rückgang von 2024.
In den ersten sechs Monaten 2025 verzeichnete die Bergbauaktivität ein kumuliertes Wachstum von 2,3 %, mit einem markanten Sprung im Mai (+21,0 % gegenüber dem Vorjahr), der auf den Anstieg der Gold- und Silberförderung zurückzuführen ist.
Gold macht 90% der Metallexporte aus
Von den 1,07 Mrd. US-Dollar an Exporten entfielen 956 Mio. US-Dollar auf Gold – nahezu 90 %.
Der Bergbau machte im Mai bereits 10,4 % der Devisengenerierung des Landes aus und liegt damit als drittgrößter Posten hinter Überweisungen und Tourismus.
Fiskaleinnahmen
Die Auswirkungen auf die Staatskasse sind deutlich: die fiskalischen Einnahmen aus dem Sektor beliefen sich bis Juni auf 7.597 Mio. RD$, ein Anstieg von 158,9 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Dieser Mittelzufluss untermauert die Rolle des Bergbaus als strategische Aktivität für die nationale Wirtschaft.
Ausländische Investitionen
Im Bereich der ausländischen Direktinvestitionen zog der Sektor im ersten Quartal 175 Mio. US-Dollar an, was 13 % des nationalen Gesamtvolumens entspricht.
Auswirkungen und Risiken
Trotz der positiven Kennzahlen erfolgt die Erholung nicht ohne Herausforderungen.
CAMIPE und Analysten betonen die Notwendigkeit von Rechtssicherheit, effizienteren institutionellen Verfahren und nachhaltigen Investitionen in technisches Humankapital, um das Wachstum zu festigen.
