Nationaler Tag des Landwirts

Das Land produziert 340 Millionen Eier pro Jahr

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Anlässlich des Nationalen Tages des Landwirts hob der Landwirtschaftsminister Limber Cruz die bedeutenden Fortschritte bei der landwirtschaftlichen Produktion sowie das große Potenzial der dominikanischen Eierexporte hervor.

Der Minister erklärte, dass die Dominikanische Republik derzeit monatlich über 21,5 Millionen Hähnchen sowie jährlich mehr als 340 Millionen Eier produziert. Im vergangenen Jahr sei zudem ein historischer Meilenstein erreicht worden:

„Wir haben über 11 Millionen Tareas Land (etwa 690.000 Hektar) bestellt und damit nicht nur die nationale Produktion gestärkt, sondern auch die Ernährungssicherheit des Landes. Zudem haben wir Agrarexporte im Wert von 3,273 Milliarden US-Dollar erzielt – ein Wachstum von 17,9 %.“

Minister Cruz bekräftigte sein Engagement für die Stärkung des dominikanischen Agrarsektors und dankte den Landwirten für ihren unermüdlichen Einsatz und ihre tägliche Arbeit bei der Lebensmittelproduktion.

Gemeinsam mit weiteren Funktionären leitete Cruz die Feierlichkeiten, die eine Dankmesse, eine Krän niederlegung am Denkmal der Landwirte sowie eine Feierstunde im Klubhaus der Gemeinde beinhalteten – alles zu Ehren jener Männer und Frauen, die mit ihrer täglichen Arbeit einen Grundpfeiler der dominikanischen Wirtschaft sichern.

Auszeichnungen für landwirtschaftliche Leistungen

Im Rahmen der Zeremonie wurden zehn Landwirtinnen und Landwirte für ihre herausragende Arbeit in verschiedenen Bereichen ausgezeichnet, darunter die Produktion von Reis, Kakao, Kochbananen, Kokosnüssen, Tabak, sowie in der Geflügel- und Viehzucht.

An der Veranstaltung nahm auch Andrés Bautista, Verwaltungsminister im Präsidialamt, als Vertreter des Präsidenten teil.


Klimatische und strukturelle Herausforderungen

Die Nationale Vereinigung der Agrarfachleute (ANPA) warnte unterdessen vor ernsten Herausforderungen, mit denen der Sektor konfrontiert sei:

  • Klimawandel
  • Hohe Produktionskosten
  • Überalterung der Arbeitskräfte
  • Eingeschränkter Zugang zu Krediten
  • Unfaire Konkurrenz durch Importe

Die ANPA bekräftigte ihr Engagement, durch technische Beratung, Forschung und Planung weiterhin gerechte, nachhaltige und inklusive Agrarpolitiken zu fördern.