Das Land verzeichnet in diesem Jahr bisher 106 Todesfälle bei werdenden Müttern

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In diesem Jahr wurden landesweit bisher 106 Todesfälle von Müttern in verschiedenen Gesundheitszentren registriert, davon 60 dominikanische und 46 haitianische.

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In der letzten Woche wurden drei Todesfälle von Müttern während der Schwangerschaft, der Geburt oder des Wochenbetts registriert, die alle die dominikanische Staatsangehörigkeit besitzen. Zwei der Todesfälle ereigneten sich in Santo Domingo und einer in Santiago Rodríguez.

Dies geht aus dem gestern vom Ministerium für öffentliche Gesundheit herausgegebenen epidemiologischen Bulletin Nr. 36 hervor, in dem die bis zum siebten dieses Monats an das Überwachungssystem der Direktion für Epidemiologie gemeldeten Fälle aufgeführt sind.

Das Ministerium für Volksgesundheit betont, dass das Auftreten dieser Todesfälle unterstreicht, wie wichtig es ist, die Überwachung von Müttern weiterhin zu verstärken.

Es verweist auf die Verpflichtung, die Überwachungs- und Präventionsstrategien zu intensivieren, um die Versorgung zu verbessern und die Müttersterblichkeit zu senken und damit eine wirksamere und rechtzeitige Versorgung der Schwangeren zu gewährleisten.

Geringe Überwachung

Der epidemiologische Bericht zeigt auch, dass die Zahl der bestätigten Fälle von meldepflichtigen Krankheiten wie Dengue, Malaria und Covid-19 gering ist.

Dem Bericht zufolge wurden in der 36. epidemiologischen Woche drei neue Fälle von Covid-19 in der Dominikanischen Republik gemeldet. Zwei davon, d. h. 67 %, befinden sich im Nationalen Distrikt und einer in San Pedro de Macoris.

Insgesamt wurden 476 Proben verarbeitet, wobei die Positivität in den letzten vier Wochen bei 3 % lag. Die kumulative Inzidenz von Covid-19 im Land beträgt 65,89 Fälle pro 100.000 Einwohner. Die Provinz mit der höchsten kumulativen Inzidenz ist Santiago Rodriguez, mit 338,77 Fällen pro 100.000 Einwohner.

Denguefieber und Malaria

In der vergangenen Woche wurden 48 Verdachtsfälle von Dengue-Fieber gemeldet, von denen sich jedoch keiner bestätigte. 10 davon entfielen auf die Provinz Hermanas Mirabal, 9 auf Barahona und 7 auf Santo Domingo.

Zweiundfünfzig Prozent der Dengue-Fälle betrafen Frauen in der Altersgruppe 10-10 Jahre.

Bis zur 36. epidemiologischen Woche wurden insgesamt 9.300 Verdachtsfälle von Dengue-Fieber gemeldet, von denen 1.089 durch Labortests bestätigt wurden.

Außerdem wurden neun Todesfälle durch die Krankheit gemeldet, die durch den Stich einer Mücke übertragen wird, die in sauberem Wasser brütet, insbesondere in Wasser, das sich in oder um Häuser herum ansammelt.

Das Nationale Referenzlabor für öffentliche Gesundheit Dr. Defilló (LNRSPDD) hat 8.307 Dengue-Tests durchgeführt, von denen 14 % positiv waren und die Serotypen DENV-1, DENV2 und DENV-3 nachgewiesen haben.

Das öffentliche Gesundheitswesen erinnert die Gesundheitszentren daran, dass die rechtzeitige Meldung von Fällen die Identifizierung von Ausbrüchen und die Koordinierung wirksamer Maßnahmen ermöglicht, insbesondere zur Bekämpfung der Aedes-aegypti-Mücke, dem Hauptüberträger des Denguefiebers, und erinnert daran, dass das Motto lautet: Dengue besiegen! Eliminieren, reinigen und abdecken.

Bezüglich der Malaria, die ebenfalls durch den Stich einer in sumpfigen Gewässern brütenden Mücke übertragen wird, teilt der epidemiologische Bericht mit, dass in Woche 36 115 Verdachtsfälle und keine bestätigten Fälle gemeldet wurden.

Von den Verdachtsfällen wurden 65 bei Männern mit Wohnsitz in den Provinzen San Juan, Santo Domingo, Monte Cristi und Bahoruco festgestellt.

Bis heute wurden 32.038 Verdachtsfälle von Malaria im Land gemeldet, von denen 25,1 % in der Provinz Santo Domingo, 12 % in Bahoruco und 11,1 % in der Provinz Hato Mayor leben.

Die Zahl der bestätigten Malariafälle beläuft sich in diesem Jahr auf insgesamt 729. Das öffentliche Gesundheitswesen weist darauf hin, dass die Beseitigung von Übertragungsherden für eine wirksame Überwachung von wesentlicher Bedeutung ist, da sie die Identifizierung von Hochrisikogebieten und die Konzentration von Überwachungs- und Kontrollmaßnahmen ermöglichen.

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