Die DR gehört zu den Ländern Lateinamerikas und der Karibik mit dem niedrigsten Mindestlohn im Jahr 2024

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Vor etwa einem Jahr kündigte der Präsident der Republik, Luis Abinader, eine Erhöhung des Mindestlohns für den nicht sektorgebundenen Privatsektor um 19 % an. Diese Erhöhung würde im April 2023 zu 15 % und im Februar 2024 zu 4 % wirksam werden.

Laut Statistiken von Bloomberg Linea gehört die Dominikanische Republik trotz der Lohnerhöhung zu den Ländern mit den niedrigsten Löhnen in Lateinamerika. Die Karibiknation liegt mit einem Mindestlohn von 14.232 RD$ auf Platz 15, ein Betrag, der in Kleinstunternehmen 245 UD$ ausmacht.

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Costa Rica hingegen ist mit 687 US$ das Land mit dem höchsten Mindestlohn, gefolgt von Uruguay (570 US$) und Chile (521 US$). An vierter und fünfter Stelle liegen Ecuador und Mexiko mit 460 bzw. 440 US-Dollar.

Guatemala liegt mit einem Anstieg von 3 % bei 417 US$, 50 US$ mehr als Paraguay (367 US$) und 52 US$ mehr als El Salvador (365 US$). Darunter liegen Bolivien (342 US$), Kolumbien (335 US$) und Honduras (329 US$).

Panamas Mindestlohn läge bei 326 US$, Brasiliens bei 291 US$ und Perus bei 277 US$. Argentinien und Venezuela, die einzigen Länder unter Quisqueya, hätten einen Lohn von 152 US$ bzw. 3,61 US$.