Schiffe können entladen werden, während gleichzeitig Kreuzfahrtpassagiere an Land gehen

Die DR meistert eine große Herausforderung: Kreuzfahrten mit Frachtoperationen zu kombinieren

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Der Exekutivdirektor der Dominikanischen Hafenbehörde (Apordom), Jean Luis Rodríguez, erklärte, dass das gleichzeitige Nebeneinander von Fracht- und Kreuzfahrtoperationen eine der größten Herausforderungen des Hafenmanagements gewesen sei, die durch eine effiziente operative Planung bewältigt wurde.

„Was man früher für unmöglich hielt, ist heute Realität: Wir können Frachtschiffe entladen, während gleichzeitig Kreuzfahrtpassagiere an Land gehen, dank einer guten Koordination und Synchronisierung der Abläufe“, betonte er.

In einer Übertragung der Radiosendung El Sol de la Mañana vom Hafen Taíno Bay in Puerto Plata erläuterte er, dass zum Schutz des Besuchererlebnisses und der Umgebung vorübergehend jene Arbeiten verlegt werden, die Staub oder Lärm verursachen, und dass kontinuierliche Baggerungen und Bathymetrien durchgeführt werden.

„Kreuzfahrtoperationen sind sehr sensibel und erfordern jederzeit die Gewährleistung ausreichender Wassertiefe und Sicherheit an den Kais“, präzisierte er. „Wir zeigen, dass es möglich ist, Hafenentwicklung, Tourismus und Fracht zu kombinieren, ohne die Wettbewerbsfähigkeit oder das Image des Landes zu beeinträchtigen“, versicherte der Funktionär.

Andererseits erklärte der Leiter von Apordom, dass das Modell öffentlich-privater Partnerschaften entscheidend für die Entwicklung und Modernisierung der Häfen des Landes gewesen sei, da es die Anziehung bedeutender Investitionen ohne direkte staatliche Mittel ermögliche.

„In den Handelshäfen tätigt der Privatsektor die Investitionen, und der Staat erhält die Erträge, ohne diese Mittel aufbringen zu müssen, in der Regel nach einem Schema von 60 % für den privaten Sektor und 40 % für den Staat“, erläuterte Rodríguez im Zusammenhang mit dem Funktionieren der Hafenkonzessionen.

Als Beispiel nannte er den Hafen von Caucedo, wo in den kommenden Jahren Investitionen von über 700 Millionen US-Dollar geplant seien. „Wir sprechen von einem erfolgreichen Modell, bei dem der Staat, ohne selbst zu investieren, von dem Wachstum dieser Operationen profitiert“, so seine Schlussfolgerung.

Foto(s):arecoa.com
Quelle:arecoa.com