zweite Phase einer fortlaufenden Unterstützung

Die Europäische Union spendet weitere 10 Millionen Euro für die Modernisierung des öffentlichen Nahverkehrs im Land

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Die Botschafterin der Europäischen Union, Katja Afheldt, teilte am Mittwoch mit, dass die Europäische Union gemeinsam mit Frankreich 10 Millionen Euro für die Modernisierung des öffentlichen Nahverkehrs in Santo Domingo und Santiago spenden wird.

„Diese Spende dient der Zusammenarbeit mit drei Institutionen zur Verbesserung des Transports“, erklärte sie.

Laut Afheldt wird die Spende drei Verkehrsinstitutionen zugutekommen: dem Treuhandfonds zur Entwicklung des Massenverkehrssystems der Dominikanischen Republik (Fitram), dem Nationalen Institut für Landverkehr (Intrant) und dem Amt für die Neuordnung des Transports (Opret).

Die Mittel sollen für die Ausarbeitung von Plänen zur Begleitung der Modernisierung des Transportsystems verwendet werden.

Dabei handelt es sich um die zweite Phase einer fortlaufenden Unterstützung. Bereits in der ersten Phase war eine Spende in Höhe von 10 Millionen Euro zum Zwecke der Reorganisation des öffentlichen Nahverkehrs geleistet worden.

Zu den Erfolgen der 2021 gestarteten ersten Phase zählt das integrierte Transportsystem von Santo Domingo, insbesondere die Erweiterung der Linie 1 der Metro, die ab August von drei auf sechs Waggons ausgebaut wird.

Das Programm ist Teil der Investitionsagenda „Global Gateway“ der Europäischen Union, die Investitionen mit hohem sozialem und ökologischem Nutzen fördern soll.

Ziel dieser Zusammenarbeit ist die Verbesserung der institutionellen Abläufe öffentlicher Einrichtungen sowie der Qualität staatlicher Dienstleistungen für die Bevölkerung, unter anderem durch verschiedene Ministerien.

Während der Veranstaltung wurde betont, dass der städtische Verkehr in der Dominikanischen Republik eine strategische Priorität darstellt – im Einklang mit den nationalen Politiken für öffentlichen Transport, um die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger zu verbessern.

An der Veranstaltung nahmen unter anderem der Minister für Wirtschaft, Planung und Entwicklung (Mepyd), Alexis Cruz, und der Vizeminister für Wirtschaftsangelegenheiten und internationale Zusammenarbeit, Hugo Rivera, teil.

Auch die Direktoren der wichtigsten Einrichtungen für Transport und Mobilität waren anwesend: Milton Morrison (Intrant), Rafael Santos (Opret) und Jhael Isa (Fitram).

Über die Europäische Union

Die Maßnahmen der Europäischen Union haben zur Stärkung der institutionellen Kapazitäten dieser öffentlichen Stellen beigetragen – mit positiven Auswirkungen auf die Bürgerbetreuung sowie auf die Kontrolle über Haushalts- und Verwaltungsabläufe.