In den vergangenen zwei Jahren hat die Nationalpolizei 8.928 neue Agenten aufgenommen, von denen 6.500 sich in diesem Monat unter dem neuen akademischen Lehrplan graduieren werden, der im Zuge des institutionellen Transformationsprozesses eingeführt wurde.
Der Exekutivkommissar für die Polizeireform, General Luis Ernesto García Hernández, informierte außerdem, dass sich weitere 2.500 Beamte in Ausbildung befinden. Damit wird die Gesamtzahl der ausgebildeten Polizisten bis April 2026 auf 9.000 steigen.
Er hob hervor, dass diese Zahl 44,64 % des von der Präsidentschaft festgelegten Ziels erreicht, das bis 2028 insgesamt 20.000 ausgebildete und aktive Polizisten vorsieht – als Teil des Regierungsengagements für Modernisierung und Stärkung der öffentlichen Sicherheit.
Im Rahmen dieser Transformation betonte García Hernández, dass der neue Lehrplan der Polizeiausbildung spezialisierte Programme zu Themen wie psychische Gesundheit, Stressbewältigung, Selbstregulierung und Bürgervermittlung beinhaltet. Ziel ist es, die emotionale, kommunikative und ethische Vorbereitung der Beamten zu stärken.
Er erklärte, dass die neuen Agenten keine viermonatige Ausbildung mehr erhalten. „Es handelt sich um eine intensive Ausbildung, die ein Jahr in Präsenz und weitere zwölf Monate im Fernstudium umfasst, sodass sie eine berufstechnische Qualifikation erhalten“, sagte er.
„In diesen neuen Lehrplan wurden grundlegende Elemente aufgenommen, die mit der mentalen Vorbereitung des Polizisten zu tun haben“, fügte er hinzu.
García Hernández unterstrich die Bedeutung, die hohen Stressbelastungen der Polizeibeamten zu berücksichtigen und eine Dienstkultur zu fördern, die auf Respekt und Empathie basiert.
Er erklärte, dass die Polizeireform nicht nur eine operative Modernisierung anstrebt, sondern auch eine tiefgreifende Bildungsneuausrichtung, die sich auf das psychologische und emotionale Wohlbefinden der Beamten konzentriert sowie auf die Entwicklung von Fähigkeiten, die Kommunikation und Vermittlung im Umgang mit der Bevölkerung stärken.
