Die Nationale Direktion für Drogenkontrolle (DNCD) beschlagnahmte 17 Pakete mutmaßlichen Kokains am Internationalen Flughafen Las Américas, wo ein Deutscher festgenommen wurde, bevor er einen Flug mit Ziel Europa antreten konnte.
Während der durchgeführten Operation, die mit Unterstützung der Staatsanwaltschaft, des Speziellen Korps für Flughafensicherheit (CESAC) und der Generaldirektion der Zollbehörde (DGA) stattfand, wurde Thomas Petter Haag festgenommen.
Der Sprecher der Antidrogenbehörde, Carlos Devers, teilte mit, dass der Fall an die Staatsanwaltschaft übergeben wurde, die in den kommenden Stunden die Verhängung von Zwangsmaßnahmen gegen Haag wegen Verstoßes gegen das Gesetz 50-88 über Drogen und kontrollierte Substanzen beantragen wird.
Während der Interdiktionsarbeiten am Internationalen Flughafen Las Américas (AILA) stellten die K-9-Einheiten und die Röntgensysteme Unregelmäßigkeiten im Gepäck eines Bürgers deutscher Staatsangehörigkeit fest.
Nach Aktivierung des Sicherheitsprotokolls und in Anwesenheit eines Staatsanwalts wurde der Koffer geöffnet, wobei im Inneren 17 Pakete einer weißen Substanz (mutmaßlich Kokain) gefunden wurden.
Die Pakete waren in transparenten Kunststoff und schwarzes Klebeband verpackt; außerdem wurden drei Mobiltelefone, Bargeld (Pesos und Euro) sowie Ausweisdokumente sichergestellt.
Ziel: Frankfurt
Er gab an, dass der Festgenommene beabsichtigte, einen Flug mit Ziel Frankfurt, Deutschland, zu besteigen. Nach dem Fund wurde er umgehend festgenommen und den zuständigen Behörden überstellt.
„Die Ermittlungen wurden vertieft, um festzustellen, ob dieser Bürger Teil eines größeren internationalen Drogenhandelsnetzes ist und um mögliche Komplizen zu fassen“, erklärte er.
Die beschlagnahmten Pakete wurden an das Nationale Institut für Forensische Wissenschaften (INACIF) übergeben, um das genaue Gewicht und die Reinheit der Droge zu bestimmen.
