Das Notfall-Operationszentrum (Centro de Operaciones de Emergencias – COE) meldete eine Bilanz von 11 Todesopfern infolge von Verkehrsunfällen während der ersten Phase des weihnachtlichen Einsatzes „Conciencia por la Vida“, der den Zeitraum vom 23. bis 25. Dezember umfasste.
Laut dem konsolidierten Bulletin der Institution wurden in diesem Zeitraum 118 Unfälle auf Autobahnen, Fernstraßen und Hauptverkehrsadern des Landes registriert.
Der Bericht hebt hervor, dass Motorräder die höchste Unfallbeteiligung aufwiesen und in 94 der Fälle involviert waren.
Die übrigen Vorfälle betrafen Pkw, Pick-ups, Geländewagen sowie Fußgängerunfälle.
Von den 11 bestätigten Todesfällen präzisierte das COE, dass fünf innerhalb des Verkehrssicherheitsdispositivs und sechs außerhalb seines Abdeckungsbereichs auftraten. Die Aufschlüsselung der Todesfälle nach Unfallart ist wie folgt: Motorräder: 6 Todesfälle; Pkw: 4 Todesfälle; Fußgängerunfälle: 1 Todesfall.
Die Todesfälle innerhalb des Sicherheitsdispositivs ereigneten sich auf der Autovía del Este (La Romana) sowie an kritischen Punkten in Azua, San Cristóbal und San Pedro de Macorís.
Die Todesfälle außerhalb des Einsatzes wurden hingegen in Villa Altagracia, Salcedo, Jarabacoa, Bonao und auf der Straße Higüey–La Otra Banda registriert.
Trotz der Opferzahl hob die Behörde einen positiven Aspekt in ihrer Bilanz hervor: Die Todesfälle in dieser ersten Phase des Einsatzes gingen im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres um 8 % zurück.
Der Vergleich zwischen 2024 und 2025
Beim Vergleich der Zahlen mit dem gleichen Zeitraum des Vorjahres zeigt sich, dass die Präventionsbemühungen die Letalität auf den dominikanischen Straßen eindämmen konnten.
Obwohl 14 Unfälle mehr als im Vorjahr gemeldet wurden, sank die Zahl der Todesopfer von 12 auf 11. Der konsolidierte Bericht führt aus, dass Motorräder weiterhin den größten Risikofaktor darstellen und an 94 der 118 registrierten Unfälle beteiligt waren.
Die übrigen Unfälle umfassten: Pkw und Pick-ups, Geländewagen (Jeepetas) sowie 7 Fußgängerunfälle.
Ein für die Behörden relevanter Punkt ist die Reichweite des Einsatzes. Von den 11 bestätigten Todesfällen ereigneten sich 5 innerhalb des Sicherheitsdispositivs, lokalisiert auf der Autovía del Este (La Romana) und an kritischen Punkten in Azua, San Cristóbal und San Pedro de Macorís.
Sechs ereigneten sich außerhalb des Perimeters und wurden in Villa Altagracia, Salcedo, Jarabacoa, Bonao und auf der Straße Higüey–La Otra Banda gemeldet.
Der Nationale Gesundheitsdienst (Servicio Nacional de Salud – SNS) und das COE hoben als positivsten Wert die Reduzierung der Alkoholvergiftungen bei Minderjährigen um 38 % hervor, von 21 Fällen im Jahr 2024 auf 13 im aktuellen Feiertagszeitraum.
Dies deutet auf eine stärkere elterliche Aufsicht und eine höhere Wirksamkeit der Sensibilisierungskampagnen hin.
Während dieser ersten Phase führten die Rettungsorganisationen 17.067 Hilfeleistungen durch, was die operative Kapazität des Vorjahres deutlich übertraf und die Sicherheit der Bürger stärkte, die im gesamten Staatsgebiet unterwegs waren.
Kombination von Faktoren
Die hohe Rate an Verkehrsunfällen in der Dominikanischen Republik ist nicht auf einen einzelnen Faktor zurückzuführen, sondern auf eine Kombination aus strukturellen, kulturellen und verhaltensbedingten Ursachen.
Nach Angaben internationaler Organisationen wie der Weltgesundheitsorganisation (World Health Organization – OMS) belegt das Land häufig weltweit Spitzenplätze bei Verkehrstoten im Verhältnis zur Bevölkerungszahl.
Motorräder sind an der großen Mehrheit der Unfälle beteiligt (in vielen Fällen mehr als 70 %). Viele Fahrer tragen keinen Helm oder verwenden Helme, die nicht den Sicherheitsnormen entsprechen.
