Einsätze in allen Regionen des Landes

Dominikanische Migrationsbehörde nimmt an einem Tag 1.794 Haitianer fest

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Die Dirección General de Migración (DGM) der Dominikanischen Republik hat ihre Einsätze gegen irregulär aufhältige Ausländer verstärkt und in nur einem einzigen Tag 1.794 haitianische Staatsbürger festgenommen.

Laut einer offiziellen Mitteilung der DGM konzentrierten sich die Operationen – in Zusammenarbeit mit den Sicherheitskräften des Staates – auf Gebiete mit hoher Konzentration haitianischer Migranten sowie auf urbane Zonen.

Die Einsätze fanden unter anderem in folgenden Regionen statt: Großraum Santo Domingo, Santiago de los Caballeros, Mao/Santiago Rodríguez, Azua, Barahona, Puerto Plata, Dajabón, Elías Piña, Jimaní, Pedernales und Montecristi.

Das verstärkte Vorgehen steht im Zusammenhang mit einer neuen operativen Strategie der DGM zur nationalen Stärkung der Migrationskontrollen. Beteiligt an diesen täglichen Maßnahmen sind das Militär, der Cuerpo Especializado de Seguridad Fronteriza, die Nationalpolizei und das Verteidigungsministerium sowie weitere Institutionen.

Am selben Tag wurden 1.261 Haitianer über die binationalen Grenzübergänge in Dajabón, Elías Piña, Jimaní und Pedernales an die Migrationsbehörden Haitis zurückgeführt.

Die rechtliche Grundlage für diese Maßnahmen bildet das dominikanische Migrationsgesetz Ley 285-04, das die Verfahren und Voraussetzungen für die Festnahme und Abschiebung von Ausländern in irregulärer Situation regelt.