182.000 FESTNAHMEN

Dominikanische Republik beschlagnahmte in fünf Jahren 226.000 Kilo Drogen

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Die Dirección Nacional de Control de Drogas (DNCD) der Dominikanischen Republik hat in den vergangenen fünf Jahren 226.046 Kilogramm (kg) illegaler Substanzen sichergestellt.

Als Ergebnis nationaler und internationaler Operationen wurden von dieser Gesamtmenge 158.672,94 kg im Landesinneren beschlagnahmt und 67.373,79 kg im Ausland, dank gemeinsamer nachrichtendienstlicher Maßnahmen.

Dies teilte Präsident Luis Abinader gestern Abend bei einem Treffen mit der Presse mit. Er erwähnte dabei auch die Konfiszierung von 144 Booten, 13.446 Fahrzeugen, 1.596 Schusswaffen, sieben Flugzeugen sowie Finanzvermögen in Höhe von über 13 Millionen US-Dollar.

182.000 FESTNAHMEN

Abinader erklärte, dass im gleichen Zeitraum 182.815 Personen im Zusammenhang mit Drogenhandel, Kleindealerei und Geldwäsche verhaftet wurden.

Er hob hervor, dass die DNCD allein im Inland 9.685 Hausdurchsuchungen und 921.823 Kontrollen im öffentlichen Raum durchgeführt habe.

Zudem berichtete er von der Sicherstellung von 1.443 Schusswaffen, Tausenden von Hieb- und Stichwaffen, Motorrädern, Mobiltelefonen, Kommunikationsgeräten, kugelsicheren Westen und Waagen, die für illegale Aktivitäten genutzt wurden.

Im internationalen Bereich betonte er die Auslieferung von 170 Flüchtigen, die von US-Gerichten gesucht wurden, sowie 72 zusätzliche Abschiebungen.

WEITERE MASSNAHMEN

Der Präsident hob außerdem die Einrichtung einer Abteilung für synthetische Drogen und neue psychoaktive Substanzen hervor sowie die Inbetriebnahme eines spezialisierten Zentrums für Dokumentation und technische Aufklärung.

Ebenso wurde die umfassende Reform des Gesetzes 50-88 vorangetrieben, die strengere Strafen, die Schaffung spezialisierter Gerichte und Präventionsmaßnahmen mit Schwerpunkt auf öffentlicher Gesundheit vorsieht.

Abinader wies darauf hin, dass die Überwachung in Häfen und Flughäfen mit Antidrogenagenten und Hundeeinheiten verstärkt worden sei.

In Zusammenarbeit mit der Marine wurde ein automatisiertes Inspektionssystem eingeführt, das die Aufdeckung kontaminierter Ladungen ermöglicht – wie etwa flüssiges Kokain, das in einem für Europa bestimmten Dominospiel versteckt war, so der Präsident.

Die Dominikanische Republik nimmt weltweit den dritten Platz in der Kooperation bei Auslieferungen mit der US-Marshals-Behörde ein.

Darüber hinaus erfüllte sie die Verpflichtungen aus den Wiener (1988) und Palermo-Konventionen (2000) und leistete juristische Unterstützung für Mexiko, Deutschland, Litauen, die Schweiz, Italien, Frankreich, Kolumbien, El Salvador und die Niederlande, was das Vertrauen befreundeter Staaten weiter festige, erklärte er.

Abschließend erwähnte Abinader die Modernisierung des Regionalen Zentrums für Fortgeschrittenes Training sowie die Gründung der Hundeeinheit.