Absurditäten und Desinformation

Dominikanische Republik bleibt im Visier der spanischen Medien

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Die Angriffe spanischer Medien auf die Dominikanische Republik reißen nicht ab. Dieses Mal war es die Zeitung El Mundo, die als angesehen gilt, die am heftigsten gegen die DR und gegen Punta Cana „geschossen“ hat. Innerhalb einer Woche wurden dort eine Kaskade von Albernheiten und Absurditäten veröffentlicht, die einem seriösen Blatt nicht würdig sind.

Eine erfahrene Journalistin dieses Mediums, Lucía Méndez, veröffentlichte am Samstag in der Printausgabe einen aggressiven Artikel über die DR und das wichtigste Tourismusziel. Ein Artikel, der ein Monument an Dummheit und Desinformation darstellt. Und das alles, um – anstatt zu korrigieren – die Einstellung der Anzeigen wegen sexueller und arbeitsrechtlicher Übergriffe gegen Julio Iglesias zu kontern.

Méndez, die der Regierungspartei nahesteht, breitet eine Reihe von Ungeheuerlichkeiten aus (sie spricht von Arbeits- und Leibeigenschaft) und geht mit bitterer Härte und tiefgreifender Unkenntnis gegen Punta Cana vor (Hotels, die von hohen Mauern umgeben seien, um die Armen von dort fernzuhalten …). Diese Journalistin geht in ihrem schmutzigen Artikel sogar so weit zu behaupten, La Romana liege in Punta Cana …

Der betreffende Artikel erschien einen Tag bevor in derselben Zeitung ein kostenpflichtiges Interview mit Minister Collado veröffentlicht wurde, in dem der Verantwortliche des Mitur logisch und zutreffend die Vorzüge des dominikanischen Tourismus hervorhebt. Ganz offensichtlich weiß diese Verfechterin des Progressivismus nicht, was der wirtschaftliche Fortschritt des Landes und seine heutige wirtschaftliche Stärke dank des Tourismus tatsächlich bedeuten.

Doch bereits am Samstag zuvor hatte dieselbe Zeitung eine unerträgliche Doppelseite über die Geschäfte und die Beziehung zwischen Julio Iglesias und Frank Rainieri veröffentlicht, verfasst von Amparo de la Gama. Eine äußerst umfangreiche Flut von Ungenauigkeiten, die dem pluralistischsten und angesehensten Medium Spaniens nicht gerecht wird. Die noch erfahrenere María Eugenia Yagüe griff die Klarstellungen Rainieris eine Woche später in einem kurzen Absatz auf.

Die Regierung Abinader hat ein ernstes Problem mit der spanischen Presse und weiß nicht nur nicht, wie sie damit umgehen soll, sondern die Situation wird zunehmend komplizierter. Spanische Investoren könnten dazu beitragen, das Image der DR zu verbessern, doch diese und die Regierung erleben derzeit keine idyllische Phase. Die Lösung liegt dennoch bei einer Regierung, die einen Schritt vor und zwei zurück macht.

Foto(s):arecoa.com
Quelle:arecoa.com