Im Jahr 2025 deportierte die Dominikanische Republik 380.000 ausländische Staatsangehörige, die sich in verschiedenen Regionen des Landes in einem irregulären Migrationsstatus befanden, teilte der Generaldirektor der Migrationsbehörde, Vizeadmiral Luis Rafael Lee Ballester, mit.
Er erklärte, dass es sich um Bürger verschiedener Länder gehandelt habe, nicht ausschließlich aus Haiti, die im Rahmen von Interdiktionsoperationen mit Unterstützung der Ministerien für Verteidigung sowie für Inneres und Polizei festgenommen worden seien.
Der Migrationsdirektor Rafael Lee Ballester im Gespräch mit Journalisten
Lee Ballester äußerte sich nach einer Rundreise durch die Grenzprovinzen von Pedernales bis Dajabón, bei der er anlässlich des Beginns des Jahres 2026 die von den Behörden angewandten Migrationskontrollen überwachte.
In Begleitung ziviler und militärischer Behörden legte er besonderes Augenmerk auf die Städte, in denen die sogenannten „binationalen Märkte“ stattfinden.
Die Migrationsbehörde teilte mit, dass der Rundgang auch dazu diente, die wichtigsten Bedürfnisse der Zugangs- und Kontrollposten kennenzulernen.
INTERDIKTIONSOPERATIONEN AUF NATIONALER EBENE
Er stellte klar, dass sich diese nicht nur auf die Grenzprovinzen beschränken, sondern auch die Flughäfen umfassen, an denen mehr als 24 Millionen Kontrollregistrierungen von Personen verarbeitet wurden, die in das Land ein- und ausreisen.
