Die Dominikanische Republik hat in den vergangenen sieben Jahren Kredite von mindestens zwei Milliarden US-Dollar aufgenommen, um Verkehrsprobleme, Straßeninfrastruktur und öffentliche Mobilität zu verbessern. Im Mittelpunkt standen dabei vor allem die großen Städte, in denen Staus, Verkehrsunfälle, informeller Nahverkehr und fehlende moderne Transportsysteme seit Jahren zu den größten Alltagsproblemen gehören.
Nach Auswertung mehrerer Kreditverträge wurden mindestens fünf Finanzierungsvereinbarungen vom Nationalkongress genehmigt, vom Finanzministerium unterstützt und durch die jeweilige Regierung getragen. Ziel war es, Reformen im Verkehrssektor umzusetzen, die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen und neue Infrastrukturprojekte zu finanzieren.
Ein erster Kredit über 250 Millionen US-Dollar wurde im Dezember 2019 unter der Regierung von Danilo Medina mit der Interamerikanischen Entwicklungsbank, BID, vereinbart. Die Mittel waren an Reformen im Zusammenhang mit dem Gesetz 63-17 über Mobilität, Landverkehr, Verkehr und Straßensicherheit gebunden.
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