Dominikanischer Forscher entwickelt Energiebedarfs-Prognosemodell für Gebäude

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Deyslen Mariano, Forschungsprofessor am Instituto Tecnológico de Santo Domingo (INTEC), hat ein auf maschinellem Lernen basierendes Kurzzeit-Strombedarfsprognosemodell für Nichtwohngebäude entwickelt, das es ermöglicht, den Strombedarf in Gebäuden für die nächsten 24 Stunden zu jeder beliebigen Tageszeit zu prognostizieren, indem es den Stromverbrauch, Klimavariablen, den Kalender und vergangene Wetterwerte als Eingangsvariablen verwendet.

Seine Forschung wurde in Zusammenarbeit mit der Universität Valladolid durchgeführt, um seinen Doktortitel in Wirtschaftsingenieurwesen zu erhalten, und mit INTEC, um seinen Doktortitel in Energiemanagement für nachhaltige Entwicklung zu erhalten.

„Das Bestreben, den Komfort der Bewohner in Gebäuden zu verbessern, hat dazu geführt, dass Gebäude zunehmend mit Geräten ausgestattet werden, die dazu beitragen, den thermischen Komfort, den visuellen Komfort und die Luftqualität im Inneren von Gebäuden zu verbessern, während gleichzeitig ihr Verbrauch steigt“, erklärte er und bestätigte, dass Gebäude weltweit für ein Drittel des Energieverbrauchs und fast 40 % der CO2-Emissionen verantwortlich sind.

„Verschiedene Arten von Algorithmen des maschinellen Lernens wurden anhand unterschiedlicher Leistungsmaße verglichen, wobei Entscheidungsbaum- und Deep-Network-Algorithmen mit dem entwickelten Modell besser abschnitten“, sagte er.

Der Doktor forscht seit fünf Jahren an zeitreihenbasierten Modellen, wobei der letzte Schwerpunkt auf auf künstlicher Intelligenz basierenden kurzfristigen Prognosemodellen liegt.

Diese Forschung half dem Professor bei der Entwicklung der Dissertation „Demand Forecasting Model for Load Shifting Strategy in Building Energy Management System“, die von Dr. Luis Hernández Callejo, Dr. Ángel Zorita Lamadrid, Dr. Luis Gonzalez Morales und Dr. Oscar Duque Pérez geleitet wurde.

Der von Dr. Felix Santos koordinierte Promotionsstudiengang Energiemanagement für nachhaltige Entwicklung zielt darauf ab, Synergien zwischen der Grund- und Aufbaustudiengänge, der wissenschaftlichen Forschung und dem INTEC-Schwerpunkt Energieerzeugung, -transport und -nutzung zu fördern.

Die Doktoranden entwickeln in ihren Dissertationen oder Forschungsprojekten gemeinsam mit den Lehrkräften und durch die Interaktion mit nationalen und internationalen Experten Themen, die eine Antwort auf nationale und regionale Probleme in ihrem Bereich geben.