Film- und Fernsehproduktionen entwickeln sich für Samaná zunehmend zu einem zusätzlichen Instrument der internationalen Tourismuswerbung. Die Provinz dient seit mehreren Jahren als Drehort für audiovisuelle Produktionen und erreicht dadurch ein Publikum weit über die Dominikanische Republik hinaus.
Javier Lara, Präsident des Clúster Turístico de Samaná (CTS), sieht darin einen doppelten Nutzen für die Region. Bereits während der Dreharbeiten entstünden wirtschaftliche Impulse, etwa durch Unterbringung, Transport, Dienstleistungen und weitere lokale Ausgaben. Gleichzeitig bleibe die touristische Wirkung auch nach Abschluss einer Produktion bestehen.
Wenn Filme später in Kinos oder auf digitalen Plattformen veröffentlicht werden, würden Landschaften und Naturkulissen aus Samaná einem internationalen Publikum präsentiert. Dadurch könne bei Zuschauern Interesse daran entstehen, die Orte selbst kennenzulernen, an denen die Produktionen entstanden sind.
Samaná und seine Landschaften
Strände, Buchten, Berge und Naturgebiete prägen das Bild der Halbinsel und machen verständlich, warum die Region auch für internationale Filmproduktionen interessant ist.
Besonders groß sei die Reichweite, wenn international bekannte Schauspieler oder Künstler an solchen Projekten beteiligt sind. Lara verwies in diesem Zusammenhang auf eine Produktion mit Jennifer Lopez, die kürzlich in Samaná gedreht wurde.
Für die Tourismusbranche liegt der langfristige Wert solcher Produktionen vor allem in dieser indirekten Werbung. Strände, Landschaften und andere Motive der Provinz bleiben über Filme und Streamingangebote sichtbar und können damit noch lange nach dem eigentlichen Dreh zur Bekanntheit Samanás beitragen.
Damit ergänzt die Filmindustrie klassische Werbemaßnahmen für den Tourismus um eine Form der internationalen Präsenz, bei der die Landschaft selbst Teil der Geschichte und zugleich Schaufenster des Reiseziels wird.
