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Gesundheitsbehörde meldet 47 Kindersterbefälle zu Monatsbeginn

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Bis zur ersten Novemberwoche verzeichnet das Land insgesamt 1.498 Fälle von Kindersterbefällen, 47 mehr als in der Vorwoche, in der bis zur epidemiologischen Woche 42 insgesamt 1.451 gemeldet wurden.

Die Provinzen mit den meisten Fällen dieser Art sind Santo Domingo, Santiago, Distrito Nacional, San Cristóbal, San Pedro de Macorís, La Vega und Duarte.

Ebenso wurden in der epidemiologischen Woche 43 insgesamt 36 neue neonatale Todesfälle gemeldet, womit sich ein kumulierter Wert von 1.289 Fällen bis zur letzten Woche ergibt.

Diese Art von Todesfällen stammt überwiegend aus Santo Domingo, Santiago, Distrito Nacional, San Cristóbal, San Pedro de Macorís, La Vega und Duarte.

Leptospirose

Laut dem epidemiologischen Bulletin Nr. 43 verzeichnet das Land insgesamt 108 Fälle von Leptospirose, davon 14 neue in den letzten sieben Tagen.

Laut dem epidemiologischen Bulletin Nr. 43 verzeichnet das Land insgesamt 108 Fälle von Leptospirose, davon 14 neue in den letzten sieben Tagen.

Die Provinzen mit der höchsten Inzidenz sind hauptsächlich Samaná, Hermanas Mirabal, La Altagracia, Puerto Plata, El Seibo, Espaillat und Elías Piña.

Das Bakterium Leptospira, das die Krankheit überträgt, ist in feuchten Umgebungen und bei Wasseransammlungen besonders widerstandsfähig. Eine Ansteckung erfolgt durch Kontakt mit Wasser, das mit Urin infizierter Tiere – vor allem Nagetiere – verunreinigt ist.

Zu den Symptomen einer möglichen Infektion zählen trockener Husten, Fieber, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall.

Dengue

Außerdem meldete die Dominikanische Republik 15 neue Dengue-Fälle. Bis zur epidemiologischen Woche 43 verzeichnete das Land insgesamt 255 Fälle; in den letzten sieben Tagen des Oktobers waren es 240.

Der nationale Bericht stellte heraus, dass vor allem Personen zwischen 5 und 19 Jahren betroffen sind, wobei dennoch betont wurde, dass die Krankheit „keine spezifische Altersdominanz“ aufweist.

Menschenrabies

Im bisherigen Jahresverlauf wurde ein einziger Fall von menschlicher Tollwut gemeldet. Die Behörden erklärten, dass es sich um einen sechsjährigen haitianischen Jungen aus der Provinz Elías Piña handelt, der sich nach einem Angriff durch einen „männlichen Welpen“ infizierte.

Das Gesundheitsministerium hob hervor, dass in der Dominikanischen Republik der letzte bestätigte Fall von menschlicher Tollwut durch Hundebiss im Jahr 2024 auftrat.

Tollwut ist eine zoonotische Virusinfektion, die das Nervensystem angreift und durch eine Impfung verhindert werden kann. In 99 % der Fälle erfolgt die Übertragung auf den Menschen durch ein infiziertes Tier. Besonders häufig sind Kinder zwischen 5 und 14 Jahren betroffen.

Poliomyelitis

Das Gesundheitsministerium führt die Poliomyelitis weiterhin unter der Kategorie „epidemiologische Situation von besonderem Interesse“.

Fachleute definieren sie als eine schwere Viruserkrankung, die hauptsächlich Kinder unter fünf Jahren betrifft. Sie wird durch das Poliovirus verursacht, einen hoch ansteckenden Erreger, der sich im Darm vermehrt und das Nervensystem angreifen kann, was zu teilweiser oder vollständiger Lähmung führt.

Das Poliovirus gehört als RNA-Virus zur Gruppe der Picornaviren und ist ein typisches Enterovirus. Die Übertragung erfolgt hauptsächlich fäkal-oral über kontaminiertes Wasser oder Lebensmittel.

In den meisten Fällen verläuft die Infektion symptomlos. Doch etwa einer von 200 Infizierten entwickelt eine irreversible Lähmung, meist in den Beinen. Zwischen 5 % und 10 % der paralytischen Fälle können aufgrund einer Beeinträchtigung der Atemfunktion tödlich enden. Obwohl es keine Heilung gibt, ist die Impfung das wirksamste Mittel, um die Krankheit zu verhindern und ein Wiederauftreten auszuschließen.

Das Gesundheitsministerium hob hervor, dass im Jahr 2025 der azelluläre Sechsfachimpfstoff eingeführt wurde, der eine Immunisierung gegen die drei Poliovirus-Typen umfasst und im Alter von 2, 4, 6 und 18 Monaten sowie als abschließende Auffrischung im Alter von 4 Jahren verabreicht wird.