Das Gesundheitsministerium meldete am Donnerstag 25 Todesfälle von Kindern in der vergangenen Woche sowie zwei mütterliche Todesfälle – eine Betroffene dominikanischer und eine haitianischer Staatsangehörigkeit.
Laut Angaben der Behörde sind im laufenden Jahr bisher 970 Kinder verstorben – weniger als die 1.243 Todesfälle, die zum selben Zeitpunkt im Vorjahr verzeichnet wurden.
Die Zahl der Müttersterblichkeit beläuft sich bisher auf 91 Fälle im Jahr 2025, was einem Rückgang von 12 % im Vergleich zu den 103 gemeldeten Todesfällen im Jahr 2024 entspricht, so das Ministerium in einer Mitteilung.
EINGELEITETE MASSNAHMEN
Zur Senkung der Mütter- und Kindersterblichkeit erklärte das Ministerium, gemeinsam mit dem Nationalen Gesundheitsdienst (SNS) verschiedene Strategien umgesetzt zu haben, darunter Verbesserungen in der vor- und nachgeburtlichen Betreuung, die Stärkung der geburtshilflichen und neonatologischen Versorgung sowie die kontinuierliche Schulung des Gesundheitspersonals.
Das Bulletin der epidemiologischen Woche SE-29 verzeichnete in dieser Woche keine Fälle von Cholera oder Leptospirose.
Im Fall von Dengue wurde ein neuer Fall gemeldet, womit sich die Gesamtzahl der bestätigten Fälle in diesem Jahr auf 154 beläuft. Dies zeigt einen rückläufigen Trend im Vergleich zum selben Zeitraum 2024, als 264 Fälle gemeldet wurden.
Außerdem wurden im laufenden Jahr bisher 649 Malariafälle registriert, wobei 69,1 % der bestätigten Fälle Männer betreffen. Die aktiven Übertragungsherde konzentrieren sich auf die Provinzen San Juan (267 Fälle) und Azua (339 Fälle).
In der vergangenen Woche wurden 22 Fälle von Covid-19 gemeldet, verteilt auf den Nationaldistrikt (13 Fälle), Espaillat (2), Duarte (1), La Vega (1), Peravia (2), San Cristóbal (1), San Pedro de Macorís (1) und Santo Domingo (1). Die durchschnittliche Positivitätsrate der letzten vier Wochen liegt bei 8 %.
BEDEUTUNG DES STILLENS
Im Rahmen des epidemiologischen Bulletins der Woche 29 betont das Gesundheitsministerium die Bedeutung des Stillens als ideale Form der Ernährung und Nährstoffversorgung für das gesunde Wachstum und die Entwicklung von Neugeborenen.
Anlässlich der Weltstillwoche vom 1. bis 7. August unter dem Motto „Stillen ermöglichen: Wir schaffen nachhaltige Unterstützungssysteme“, bekräftigte das Ministerium sein Engagement für die Gesundheit von Mutter und Kind.
