Die haitianischen Behörden haben am Sonntag ein neues Grenztor auf der Brücke über den Fluss Masacre im Nordosten Haitis installiert. Dies ist Teil eines Bemühens, die Kontrolle und Sicherheit an der Grenze zur Dominikanischen Republik zu verstärken.
Die Installation wurde vom Gouverneur der Nordostregion Haitis, Dionel Germán, sowie vom Vizegouverneur Mirbel Charles geleitet. Beide gehören einer offiziellen Kommission an, die mit der Überwachung der Arbeiten in diesem Gebiet beauftragt ist.
In seiner Ansprache betonte Germán, dass diese Initiative nicht darauf abziele, die bilateralen Beziehungen zwischen den beiden Ländern zu spalten oder zu verschlechtern. Vielmehr gehe es darum, die Überwachung und Kontrolle des Grenzgebiets zu verbessern, um Kriminalität zu bekämpfen und eine effektivere Zusammenarbeit zwischen den dominikanischen und haitianischen Behörden zu fördern.
„Dieses Tor ist nicht zum Trennen, sondern zum Schützen“
Dionel Germán, Gouverneur des Nordostens von Haiti
„Wir wollen sicherstellen, dass die Grenze ein Ort des Friedens ist, an dem unsere Nationen zusammenarbeiten können, um die Übel zu bekämpfen, die uns beide betreffen“, erklärte Germán gegenüber anwesenden Medienvertretern.
„Dieses Tor ist nicht zum Trennen, sondern zum Schützen“, bekräftigte er.
Dynamischer Grenzübergang
Die Brücke über den Fluss Masacre ist einer der aktivsten Grenzübergänge zwischen Haiti und der Dominikanischen Republik. Sie wird täglich von Händlern und Bürgern beider Länder genutzt.
Auch wenn die Installation bei Anwohnern auf beiden Seiten der Grenze auf Interesse und Neugier stieß, betonen die haitianischen Behörden, dass die Maßnahme den Handel und die Bewegungsfreiheit nicht beeinträchtigen werde, sondern vielmehr dazu diene, eine besser organisierte Kontrolle zu gewährleisten.
