Das Dominikanische Institut für Zivilluftfahrt (IDAC) hat auf dem emblematischen Berg Loma Isabel de Torres in Puerto Plata einen hochmodernen Doppler-Meteorologieradar der C-Band mit Dualpolarisation und Festkörpertechnologie offiziell in Betrieb genommen. Mit dieser Maßnahme will die Regierung die Modernisierung des nationalen meteorologischen Systems sowie die operative Sicherheit im dominikanischen Luftraum weiter vorantreiben.
Die feierliche Inbetriebnahme wurde vom Minister der Präsidentschaft, José Ignacio Paliza, und dem Generaldirektor des IDAC, Igor Rodríguez, geleitet. Beide betonten die strategische Bedeutung dieser neuen Technologie im Rahmen der laufenden digitalen Transformation der Systeme für Risikomanagement und Luftnavigation im Land.
„Präsident Luis Abinader hat uns den Auftrag gegeben, mit festen Schritten die Modernisierung des Landes voranzutreiben, und dieser Radar ist ein konkreter Beweis für dieses Engagement. Mit dieser Technologie stärken wir die Fähigkeit des Staates, Leben zu schützen und den Luftverkehr durch präzise und Echtzeitdaten zu optimieren“, erklärte Paliza.
Rodríguez erläuterte, dass der neue Radar vom Typ WRS300 über eine effektive Reichweite von 250 km und eine maximale Reichweite von bis zu 400 km verfügt. Dies ermögliche eine deutlich präzisere Überwachung von Wetterphänomenen wie Hurrikans, Gewittern, Starkregen und weiteren extremen Wetterereignissen.
„Diese technologische Ausrüstung wird die Erfüllung unserer Verpflichtungen gegenüber der ICAO (Internationale Zivilluftfahrtorganisation) stärken und für sicherere und effizientere Flugoperationen sorgen“, so Rodríguez.
Er kündigte zudem an, dass dieser Radar Teil eines nationalen Netzwerks wird, das bereits einen Radar am internationalen Flughafen Punta Cana umfasst. Weitere Anlagen werden in Kürze am Flughafen Las Américas (AILA) sowie an den Flughäfen Cibao und Cabo Rojo installiert – womit der gesamte nationale Luftraum künftig unter Koordination von IDAC und dem meteorologischen Amt Indomet abgedeckt werden soll.
Gloria Ceballos, Direktorin von Indomet, bezeichnete die Einführung dieser Technologie als ein wesentliches Instrument zur rechtzeitigen Ausgabe von Frühwarnungen an die Bevölkerung sowie zur besseren Planung öffentlicher Maßnahmen bei Naturkatastrophen.
An der Zeremonie nahmen zudem zahlreiche Vertreter der nationalen Behörden und Institutionen teil, darunter der Direktor des Zentrums für Notfalloperationen (COE), Juan Manuel Méndez, die Gouverneurin Claritza Rochtte, die Senatorin Ginette Bournigal, der Bürgermeister Roquelito García, mehrere Abgeordnete sowie Vertreter der Zivilschutzbehörde, der Flughafenbehörde und des militärischen, polizeilichen und luftfahrtspezifischen Sektors.
