Das Nationale Institut für technische Berufsausbildung (Infotep) stellte am Mittwoch die prospektive Studie zu technischen Kompetenzen im gemeindebasierten ländlichen Tourismus vor.
Bei dem Treffen wurde betont, dass es sich um eine fortschrittliche Untersuchung handelt, die den Ausbildungsbedarf, technologische Anforderungen und die Stärkung lokaler Kapazitäten identifiziert.
Der Direktor von Infotep, Rafael Santos Badía, erklärte, dass die Studie ein strategisches Instrument sei, um die Chancen in den ländlichen Regionen des Landes durch technische Ausbildung, lokale Unternehmertätigkeit und sozioökonomische Stärkung zu transformieren.
Laut den Verantwortlichen der Bildungseinrichtung wird diese Initiative die Entwicklung dieses Sektors in den nächsten zehn Jahren prägen – mit Unterstützung nationaler und internationaler Experten, die den ländlichen Tourismus maßgeblich beeinflussen werden.
Santos Badía betonte, dass die Studie unter anderem einen wachsenden Bedarf an authentischen, nachhaltigen und naturnahen touristischen Erlebnissen sowie die Notwendigkeit einer spezialisierten technischen Berufsausbildung aufgezeigt habe.
Ebenso werde ein neues Berufsprofil im Sektor sichtbar, das digitale Kompetenzen, soziale Fähigkeiten, organisatorisches Management und Vermarktung umfasst.
„Diese Studie zeigt klar auf, welchen Weg wir einschlagen müssen, wenn wir ein humaneres Entwicklungsmodell aufbauen wollen. Es handelt sich nicht nur um eine Untersuchung, sondern um ein Bekenntnis zu den Menschen, zur territorialen Gerechtigkeit und zum transformativen Potenzial des gemeindebasierten ländlichen Tourismus“, erklärte Santos Badía bei der Präsentation der Studie.
Badía betonte zudem, dass der gemeindebasierte ländliche Tourismus eine einzigartige Chance darstellt, Wohlstand umzuverteilen, Traditionen zu bewahren und natürliche Ressourcen zu schützen – und dabei gleichzeitig Arbeitsplätze zu schaffen und die lokale Verwurzelung zu stärken.
