Abinader in Frankreich

Macron zeigt Interesse an Finanzierung von bis zu 85 % für urbane Mobilitätsprojekte in der Dominikanischen Republik

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Der französische Präsident Emmanuel Macron bekundete am Dienstag das Interesse seiner Regierung, bis zu 85 % der Kosten für den geplanten Metroschnellzug in Santo Domingo sowie für den umfassenden Verkehrsplan des Großraums Santo Domingo (GSD) zu finanzieren. Dies erklärte er bei einem Treffen mit dem dominikanischen Präsidenten Luis Abinader.

Die Unterredung fand im Palais des Rois Sardes in der Stadt Nizza im Rahmen der Dritten UN-Ozeankonferenz statt und dauerte rund 30 Minuten.

Beide Staatsoberhäupter bezeichneten die bilateralen Beziehungen als „ausgezeichnet“ und betonten die Notwendigkeit, die Zusammenarbeit insbesondere im Bereich der Infrastruktur weiter zu vertiefen.

Krise in Haiti

Während des Gesprächs forderte Präsident Abinader Macron dazu auf, dass sich Frankreich gemeinsam mit der internationalen Gemeinschaft aktiver an der Suche nach einer Lösung für die Krise in Haiti beteilige.

Sowohl Abinader als auch Macron unterstützten das Engagement der kenianischen Kräfte und der internationalen Mission, die derzeit im Nachbarland tätig ist.

Der französische Präsident zeigte sich zudem bereit, die Dominikanische Republik in Fragen der Sicherheit und Verteidigung zu unterstützen.

Kampf gegen Sargassum-Algen

Ein weiteres Gesprächsthema war das Umweltproblem durch das vermehrte Auftreten von Sargassum-Algen. Macron äußerte seine Bereitschaft zur Zusammenarbeit bei der Entwicklung von Lösungen, zumal auch französische Überseegebiete in der Karibik davon betroffen sind.

Einladung nach Santiago

Zum Abschluss des Treffens lud Präsident Abinader seinen französischen Amtskollegen ein, Anfang des kommenden Jahres die Dominikanische Republik zu besuchen – anlässlich der Einweihung des Monorails von Santiago. Macron nahm die Einladung wohlwollend zur Kenntnis.