Der Sturm Melissa hat nach Angaben des Zentrums für Notfalloperationen (COE) 3.760 Menschen vertrieben, 48 Gemeinden überflutet und 752 Häuser, eine Straße sowie zwei Brücken beschädigt.
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Zudem wurde eine Person lebend aus dem Fluss Ozama in Monte Plata gerettet, während acht weitere auf der Avenida Luperón in Santo Domingo aus ihren Fahrzeugen befreit wurden, nachdem sie dort in den Überschwemmungen eingeschlossen waren.
Das Ministerium für öffentliche Arbeiten (MOPC) teilte mit, dass die Regenfälle den Fluss La Leonora über die Ufer treten ließen und einen Teil der Schutzgabionen an der Straße Piedra Blanca–Maimón zerstörten.
Auch ländliche Wege und zwei Brücken wurden beschädigt.
In der Provinz Peravia führte ein Erdrutsch im Viertel Pueblo Nuevo zur Beschädigung von zwei Häusern und zwang fünf Personen, ihre Wohnungen zu verlassen. Außerdem verursachte der Anstieg des Wasserlaufs Las Colinas Überschwemmungen in 62 Häusern.
In San José de Ocoa blockierte ein Erdrutsch auf der Straße Padre Billini den Verkehr.
In Santo Domingo stürzten mehrere Bäume auf Straßen und Häuser, insbesondere auf der Autobahn Duarte und der Avenida Luperón.
In Barahona meldete der Zivilschutz städtische Überschwemmungen im Municipio Polo, wo die Gemeinden Cortico, Los Olivares, Monteada Nuevas, Las Cayas und Polo Arriba weiterhin unter Wasser stehen.
55 beschädigte Häuser in San Cristóbal
In San Cristóbal verursachte das Überlaufen des Wasserlaufs Cañada Samoa Schäden an 55 Häusern in den Vierteln Moscú, Madre Vieja Norte und Calle Luperón.
In den Gemeinden San Francisco, Cumia Abajo, Papayo und Arroyo Pino (in Cambita) wurden 255 Häuser vom Unwetter in Mitleidenschaft gezogen.
In der Provinz Duarte ließen die Regenfälle den Fluss Payabo über die Ufer treten und überschwemmten die Gemeinden Villa Riva und Los Peinados.
Wasserversorgung und Strom
Das Nationale Institut für Trinkwasser und Abwasser (INAPA) meldete 61 beschädigte Wasserwerke, von denen 56 außer Betrieb und fünf nur teilweise funktionsfähig sind.
Die Wasserbehörde von Santo Domingo (CAASD) teilte mit, dass die Systeme Isa Mana und Duey aufgrund hoher Trübung außer Betrieb sind. Dadurch sind 404.978 Nutzer in Pedro Brand, Los Alcarrizos, Santo Domingo Oeste und dem Nationaldistrikt betroffen.
Das Energieversorgungsunternehmen EDESUR berichtete von zwei beschädigten Stromkreisen, die 2.954 Kunden betreffen.
Das Nationale Institut für Wasserressourcen (INDRHI) gab an, dass elf Flüsse Hochwasser führen. Die Überschwemmungen hätten mindestens 1.000 tareas (etwa 63 Hektar) Reisfelder beschädigt sowie vier Wasserbauwerke, fünf Landstraßen und mehrere Bewässerungskanäle in Mitleidenschaft gezogen.


