diversifiziert das touristische Angebot

Neuer Malecón in Samaná eingeweiht

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Präsident Luis Abinader hat gestern die Sanierung und Neugestaltung des Malecóns von Samaná offiziell eingeweiht und gleichzeitig den Baubeginn des neuen Hafens von Samaná in Arroyo Barril verkündet. Beide Großprojekte sollen den touristischen Reiz der Provinz erheblich steigern und die Lebensqualität für Einwohner und Besucher gleichermaßen verbessern.

Die Sanierung des Malecóns wurde vom Tourismusministerium durchgeführt und von mehreren Universitäten mit Blick auf die Finanzen überwacht. Die Arbeiten kosteten 553,1 Millionen Pesos und umfassten u. a. den Einbau eines neuen Regenwasserableitungssystems sowie die Aufwertung von 1,3 Kilometern Küstenlinie.

Der Hafen in Arroyo Barril wird mit 90 Millionen US-Dollar im Rahmen einer öffentlich-privaten Partnerschaft (APP) finanziert – es handelt sich dabei um die erste touristische Hafenanlage, die in der Dominikanischen Republik nach diesem Modell errichtet wird.

Komplementäre Bauprojekte

Im Rahmen seines Besuchs erklärte Präsident Abinader außerdem die Renovierung der Parroquia Santa Bárbara und des Musikpavillons im dazugehörigen Park für abgeschlossen – zwei Projekte, die das religiöse und kulturelle Angebot rund um den Malecón ergänzen. Dafür wurden 24 Millionen Pesos investiert.

„Diese Werke gehören euch. Ihr müsst sie schützen“, appellierte Abinader an die örtliche Bevölkerung und fügte hinzu, dass Samaná eine glänzende Zukunft bevorstehe.

Auch Tourismusminister David Collado betonte: „Wir markieren heute einen Wendepunkt in der touristischen Entwicklung von Samaná.“

Schluss mit Überschwemmungen

Dank des neuen Entwässerungssystems und der Sanierung der Kanäle, die zuvor in den Malecón mündeten, sollen künftig Überschwemmungen durch starke Regenfälle verhindert werden. Die Maßnahme dient zugleich der Verschönerung und Wiederbelebung öffentlicher Freizeiträume.

Kreuzfahrthafen Arroyo Barril – neue Dimension des Tourismus

Mit dem Port Samaná in Arroyo Barril zielt man auf die Förderung des Kreuzfahrttourismus ab, was laut Prognosen mehr als 1.500 direkte und über 3.500 indirekte Arbeitsplätze schaffen soll.

Der neue Hafen wird über zwei Liegeplätze, ein Themenpark mit Wasserrutschen, Restaurants, Bars, eine Marina, Pools, Strandclubs und Sporteinrichtungen verfügen. Die Fertigstellung ist für November 2026 geplant, die Ankunft des ersten Kreuzfahrtschiffs wird für diesen Zeitpunkt erwartet.

Laut ITM-Gruppe, dem Unternehmen hinter der Konzession, sollen 2027 rund 350.000 Touristen erwartet werden – 2028 könnten es bis zu 900.000 sein. Für die Provinz und den Staat wird ein wirtschaftlicher Rückfluss von bis zu 160 Millionen US-Dollar prognostiziert.

Der Industrie- und Handelsminister betonte das Potenzial des Hafens als Motor für Investitionen und wirtschaftliche Verflechtung, da er über eine Sonderwirtschaftszonen-Genehmigung verfügt – es ist der dritte Hafen mit dieser Modalität in der Dominikanischen Republik.

Der Leiter der Hafenbehörde (Apordom) sowie der Direktor der Generaldirektion für öffentlich-private Partnerschaften (DGAPP), Andrés Lugo, bezeichneten das Projekt übereinstimmend als „Katalysator für Chancen in der gesamten Region“.

Weitere Initiativen in der Provinz Samaná

Präsident Abinader leitete zudem den Start des Nationalen Schülertransportsystems (TRAE) ein – mit der Übergabe von 43 Schulbussen (darunter 14 Elektrobusse) für den Transport von Kindern aus rund 17.500 Familien in Santa Bárbara, Las Terrenas und Sánchez.

Er kündigte außerdem an, in den kommenden Wochen 300 Eigentumstitel an Einwohner von Santa Bárbara auszustellen, die seit 1973 auf ihre Dokumente warten. Zudem werde bald die Ausschreibung für ein neues Teilzentrum der UASD (Autonome Universität von Santo Domingo) in der Region starten.

Für die nächsten drei Monate versprach der Präsident außerdem die Fertigstellung eines modernisierten Eingangsbereichs zur Stadt Samaná.