Die Nationalpolizei teilte am Freitag mit, dass sie den Anführer einer kriminellen Organisation, die eine ähnliche Struktur wie der verstorbene Kriminelle „Kiko la Quema“ aufweist, in einem Schusswechsel getötet hat.
Dies teilte Polizeisprecher Oberst Diego Pesqueira mit, der erklärte, dass Polizeibeamte während einer Reihe von Operationen, die als „Operation Riel“ bekannt sind, Johan Fortunato Feliz, alias „Moreno Dollar“, 24, in den frühen Morgenstunden des Freitags in einem Motel im Osten von Santo Domingo getötet haben, der angeblich eine Gruppe von Kriminellen anführte.
Diese kriminelle Gruppe, die unter dem Namen „Los Fieros“ bekannt ist und ihren Sitz in San Pedro de Macoris hat, wird verfolgt, weil sie angeblich mehrere Morde begangen hat und ein Netz von Kleinstschmugglern betreibt.
Dem vorläufigen Bericht zufolge war er zum Zeitpunkt der Intervention zusammen mit „Moreno Dollar“, „seinem Komplizen“ Johnson Junior Ramirez Sierra, alias „Junior“, 27 Jahre alt, der festgenommen wurde.
Dollars kriminelle Bande, die mit neun Haftbefehlen gesucht wird, hatte dem Bericht zufolge auch Zweigstellen in anderen Provinzen, wie dem Nationalen Bezirk, Santiago, Santo Domingo und anderen Teilen des Landes.
Aus diesem Grund führt die Polizei derzeit 16 gleichzeitige Razzien in verschiedenen Regionen des Landes durch.
Zu den Opfern sagte Pesqueira, dass fünf Personen von der 11-köpfigen Verbrecherbande verletzt worden seien, von denen acht noch auf freiem Fuß seien.
FLUCHT AUS DEM GEFÄNGNIS
Pesqueira erklärte, dass „Junior“ in dem Badezimmer des Hotels gefunden wurde, in dem sich auch „Moreno Dollar“ versteckt hielt.
Die Polizeibeamten fanden am Tatort zwei Schusswaffen und eine Plastiktüte mit pflanzlichem Material, vermutlich Marihuana.
Der Vertreter der Polizeieinrichtung betonte, dass nach „Junior“ gefahndet werde, weil er aus einer Strafvollzugsanstalt in San Pedro de Macoris ausgebrochen sei.
STREIT ZWISCHEN BANDEN
Pesqueira schilderte, dass „Los Fieros“ eine Konfrontation mit einer anderen kriminellen Gruppe namens „Los Fogones“ hatte, die in Quisqueya, Gemeinde San Pedro de Macorís, ansässig ist und das Ziel verfolgt, die territoriale Kontrolle über den Verkauf und die Verteilung von Betäubungsmitteln zu übernehmen.
Er wies auch darauf hin, dass gegen Ramfis Theophille, den mutmaßlichen Anführer der „Los Fogones“, 10 Haftbefehle vorliegen, nachdem er in der Region mehrere gewaltsame Todesfälle und Verletzungen verursacht hat.
FLÜCHTENDE
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Bei den flüchtigen Mitgliedern der beiden kriminellen Organisationen handelt es sich um Álvaro Estil Castro, José Antonio Óscar Moreta, Carlos Miguel Arias Fabián, Ariel Alexander Rosa Mota, Reyni Eriberto Santana Peña und Richard Miguel Fortunato de la Cruz.
Außerdem: Franklin Alcántara, Miguel Antonio Feliz und Yoskar Alexander Chale.
Pesqueira wies auf sieben Kriminelle hin, die ebenfalls zu den kriminellen Gruppen gehören, die nur Spitznamen haben.
14 OPFER
Im offiziellen Bericht heißt es, dass „Los Fieros“ für die Verletzungen von fünf Personen verantwortlich gemacht werden.
Es handelt sich um Carlos Miguel Arias Fabian, Wilton Alexander Montilla und zwei Minderjährige.
Währenddessen wurde in den vergangenen Tagen der Polizeikommandant Damián Pérez Araujo bei der Durchführung von Aufklärungsarbeiten verwundet.
Zu den Opfern, die durch „Los Fogones“ getötet oder teilweise verletzt wurden, gehören Frank Pimentel Heredia, Deny Nieve Rincon, Henry Richard Peguero Tejeda, Luis Morillo Gonzales, Richard Henry Berra Reyes und Legeant Pierre.
Außerdem Manuel Lasancio, Daniel Filemont Mebili und eine Person, die noch nicht identifiziert worden ist.
