Der Kreuzfahrthafen Port Cabo Rojo in Pedernales gehört zu den Finalisten der Seatrade Cruise Awards 2026. Der Hafen im Südwesten der Dominikanischen Republik ist in der Kategorie „Port of the Year“ – Hafen des Jahres – nominiert.
Port Cabo Rojo tritt dabei gegen den Portsmouth International Port im Vereinigten Königreich und den Hafen von Skjölden in Norwegen an. Die Gewinner der diesjährigen Seatrade Cruise Awards sollen am 16. September im Rahmen der Seatrade Cruise Med im Kreuzfahrthafen von Las Palmas de Gran Canaria bekanntgegeben werden.
Insgesamt wurden mehr als 20 Unternehmen und Organisationen aus der internationalen Kreuzfahrtbranche als Finalisten in den verschiedenen Kategorien ausgewählt. Die Seatrade Cruise Awards feiern 2026 ihr 20-jähriges Bestehen.
Die dominikanische Hafenbehörde Apordom begrüßte die Nominierung als internationale Anerkennung für die Entwicklung der Hafen- und Tourismusinfrastruktur des Landes. Nach Einschätzung der Behörde unterstreicht die Auswahl zugleich die wachsende Position der Dominikanischen Republik innerhalb der internationalen Kreuzfahrtbranche.
Apordom-Direktor Jean Luis Rodríguez hatte im Zusammenhang mit der Entwicklung der Häfen erklärt, dass jeder Hafen, der ausgebaut werde und internationale Anerkennung erhalte, die gesamte nationale Hafenstruktur stärke.
Port Cabo Rojo ist Teil der touristischen Entwicklung von Pedernales im äußersten Südwesten der Dominikanischen Republik. Mit der Nominierung rückt der noch junge Kreuzfahrtstandort nun auch international stärker in den Fokus der Branche.
Weitere Meldungen zur Entwicklung der Kreuzfahrtbranche finden Sie im Ressort Tourismus.
Die Entwicklung des Kreuzfahrthafens ist eng mit dem touristischen Ausbau des bislang wenig erschlossenen Südwestens verbunden. Wer die Region besser einordnen möchte, findet im folgenden Hintergrund weitere Informationen zu Pedernales und seiner Umgebung.
Pedernales – der Südwesten im Wandel
Pedernales gehört zu den landschaftlich außergewöhnlichsten Regionen der Dominikanischen Republik und rückt zunehmend in den Mittelpunkt neuer Tourismusprojekte. Strände, Schutzgebiete und die Nähe zur haitianischen Grenze prägen den Charakter der Region.
