Freie Fahrt Richtung Cibao geplant

Regierung plant drei neue Überführungen auf der Autopista Duarte

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Die dominikanische Regierung will den Verkehr auf der Autopista Duarte am nördlichen Ausgang von Santo Domingo deutlich flüssiger machen. Geplant sind drei neue Überführungen, durch die mehrere Ampelkreuzungen auf der wichtigen Verbindung in Richtung Cibao entfallen sollen.

Das Vorhaben wurde bei der zweiten Ausgabe von LA Agenda Semanal vorgestellt. Präsident Luis Abinader und Bauminister Eduardo Estrella erläuterten dort den Stand der geplanten Maßnahmen.

Nach Angaben Estrellas ist eine der drei Überführungen bereits vergeben worden. Eine zweite befindet sich noch im Vergabeverfahren, während die dritte über den Straßenfonds Fideicomiso RD Vial ausgeschrieben wurde.

Abinader erklärte, dass Autofahrer nach Fertigstellung der Arbeiten von Santo Domingo in Richtung Norden fahren können sollen, ohne an den derzeitigen Ampeln aufgehalten zu werden. Ziel sei ein möglichst durchgehender Verkehrsfluss auf den wichtigsten Ausfallstraßen des Landes.

Das Projekt ist Teil eines größeren Programms zur Entlastung der Ein- und Ausfahrten des Großraums Santo Domingo. Dazu gehören nach Angaben der Regierung auch Arbeiten im Bereich Plaza de la Bandera, Isabel Aguiar und Avenida Ecológica sowie an weiteren stark belasteten Verkehrspunkten.

Parallel dazu laufen zahlreiche weitere Straßenbauprojekte. Das Ministerium für öffentliche Arbeiten gibt an, derzeit 957 Kilometer Straßen im Bau zu haben. Weitere 141 Kilometer sollen innerhalb der kommenden drei Monate fertiggestellt werden.

Geplant oder im Bau sind außerdem Umgehungsstraßen in Navarrete, Los Alcarrizos, Moca, San Francisco de Macorís und La Otra Banda. Sie sollen Ortsdurchfahrten entlasten und die regionale Verbindung verbessern.

Zum Infrastrukturprogramm gehört nach den Angaben außerdem der geplante Ersatz der bestehenden schwimmenden Brücke über den Río Ozama durch eine Klappbrücke. Zusätzlich sollen zahlreiche weitere Brücken im Land erneuert oder instand gesetzt werden.

Die Regierung verbindet mit den Projekten das Ziel, Staus zu reduzieren, Reisezeiten zu verkürzen und die Straßenverbindungen zwischen Santo Domingo und den übrigen Regionen des Landes zu verbessern.

Weitere Meldungen zu staatlichen Infrastrukturprojekten finden Sie im Ressort Staat und Politik.

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