Die dominikanische Regierung erwartet, dass rund 90 Prozent der geplanten zusätzlichen Steuereinnahmen vom einkommens- und vermögensstärksten Prozent der Bevölkerung aufgebracht werden. Finanz- und Wirtschaftsminister Magín Díaz bezifferte das erwartete Gesamtaufkommen auf 40 bis 50 Milliarden Pesos.
Die Einnahmen sollen aus dem Gesetzentwurf über wachstumsfördernde Maßnahmen, steuerliche Vereinfachungen und die Abfederung der internationalen Krise stammen. Präsident Luis Abinader hatte die Initiative dem Nationalkongress zur Beratung vorgelegt.
Nach Angaben von Díaz wurde das Vorhaben nach den Grundsätzen der Steuergerechtigkeit, finanzpolitischen Verantwortung und sozialen Absicherung ausgearbeitet. Die Regierung wolle das Haushaltsdefizit begrenzen, bestehende Subventionen aufrechterhalten und die wirtschaftliche Stabilität des Landes sichern.
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