Wirtschaft fordert weitere Verhandlungen

Unternehmer lehnen Rückzug der Arbeitsrechtsreform ab

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Unternehmensverbände in der Dominikanischen Republik sprechen sich dagegen aus, den Entwurf zur Reform des Arbeitsgesetzbuches aus dem Nationalkongress zurückzuziehen. Statt eines Neustarts fordern sie, die noch offenen Streitpunkte im Dialog zwischen Regierung, Arbeitgebern und Arbeitnehmervertretern zu klären.

Ángelo Viro, Präsident des Verbandes der Unternehmen und Industrien von Herrera (ANEIH), erklärte, ein Rückzug würde die Ergebnisse monatelanger Beratungen zunichtemachen. Das Gesetzgebungsverfahren solle fortgesetzt werden, während die beteiligten Seiten nach Lösungen für die noch umstrittenen Regelungen suchen.

Auch der Nationale Rat der Privatwirtschaft (Conep) hält an einer Modernisierung des Arbeitsrechts fest. Dessen geschäftsführender Vizepräsident César Dargam betonte, die Arbeitgeberseite sei weiterhin zu Gesprächen bereit. Der vorliegende Entwurf müsse jedoch vor seiner endgültigen Verabschiedung überarbeitet werden und die bereits im dreiseitigen Dialog erzielten Vereinbarungen berücksichtigen.

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