150 Medaillen für Gastgeber

Santo Domingo 2026 endet mit Rekordbilanz für die Dominikanische Republik

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Nach 16 Wettkampftagen sind die XXV. Zentralamerika- und Karibikspiele Santo Domingo 2026 offiziell beendet worden. Für die Dominikanische Republik endeten die Spiele mit der bislang erfolgreichsten Medaillenbilanz des Landes bei diesem regionalen Sportereignis: Die Gastgeber gewannen insgesamt 150 Medaillen.

Bei der Abschlussfeier in der Arena Banreservas Don Virgilio Travieso Soto erklärte Präsident Luis Abinader die Spiele offiziell für beendet. Er würdigte die Leistungen der Athleten sowie die Arbeit von Trainern, Organisatoren, Freiwilligen und den beteiligten Institutionen.

Die dominikanische Delegation erreichte 46 Gold-, 37 Silber- und 67 Bronzemedaillen. Damit übertraf sie ihren bisherigen Rekord von 133 Medaillen bei den Spielen von Mayagüez im Jahr 2010.

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Leichtathletik und Boxen besonders erfolgreich

Einen wesentlichen Anteil an der Rekordbilanz hatte die Leichtathletik. Sie brachte der Dominikanischen Republik 23 Medaillen, darunter 14 Goldmedaillen.

Auch das Boxteam sorgte mit sieben Titeln für eine außergewöhnlich erfolgreiche Bilanz. Weitere wichtige Medaillen kamen unter anderem aus Gewichtheben, Judo und Wasserski.

Zu den erfolgreichsten dominikanischen Athletinnen gehörte Liranyi Alonso, die vier Goldmedaillen gewann. Marileidy Paulino holte zwei Goldmedaillen und trug damit ebenfalls zum Ergebnis der Gastgeber bei.

Im Mannschaftssport verteidigte das dominikanische Männerteam im Softball seinen regionalen Titel. Im Finale setzte sich die Auswahl mit 5:1 gegen Venezuela durch.

Eine Premiere gab es zudem bei den eSports. Bei deren erstmaliger Austragung im Rahmen der Spiele gewann Saúl „MenaRD“ Mena die erste dominikanische Goldmedaille in dieser Disziplin.

Besonders gewürdigt wurde auch der dominikanische Sprinter Christopher Melenciano. Der hörgeschädigte Athlet gehörte zur Staffel, die Gold im gemischten 4×400-Meter-Wettbewerb gewann.

Mexiko gewinnt Gesamtwertung

In der Gesamtwertung der Spiele belegte Mexiko den ersten Platz und erhielt den Siegerpokal von Centro Caribe Sports. Kolumbien wurde Zweiter, Kuba belegte Rang drei.

Während der Abschlussveranstaltung wurden außerdem besondere sportliche und organisatorische Leistungen ausgezeichnet. Der kolumbianische Gewichtheber Yeison López erhielt eine Ehrung für einen während der Spiele aufgestellten Weltrekord.

Der Präsident von Centro Caribe Sports, Luis Mejía Oviedo, lobte die Organisation der Spiele und dankte dem Organisationskomitee, der Regierung, dem Sportministerium, dem Dominikanischen Olympischen Komitee sowie den weiteren beteiligten Institutionen.

Auch die zahlreichen Freiwilligen standen bei der Abschlussfeier im Mittelpunkt. Víctor José Herrera, der nach Angaben der Organisatoren erste registrierte freiwillige Helfer der Spiele, erhielt von Präsident Abinader eine Verdienstmedaille.

Für den musikalischen Rahmen sorgten unter anderem Juan Luis Guerra, Techy Fatule und Manny Cruz. Juan Luis Guerra trat gemeinsam mit dem Chor „Más que vencedores“ mit Canto a la Patria auf.

Mit dem Ende von Santo Domingo 2026 bleibt für die Dominikanische Republik vor allem die sportliche Rekordbilanz: 150 Medaillen und damit so viele wie bei keiner vorherigen Teilnahme an Zentralamerika- und Karibikspielen.

Weitere Nachrichten zu gesellschaftlichen Entwicklungen und Großveranstaltungen in der Dominikanischen Republik finden Sie im Ressort Leben und Gesellschaft.

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