Nach den Zentralamerika- und Karibikspielen Santo Domingo 2026 gibt es Kritik am Zustand mehrerer Sportstätten, die regelmäßig für Fußball genutzt werden. Im Mittelpunkt stehen das Estadio Olímpico Félix Sánchez und eine Anlage im Parque del Este.
Der Autor des Ausgangstextes bemängelt, dass Umbauten und technische Eingriffe für andere Sportarten die spätere Nutzung durch den Fußball erschwerten und teilweise zusätzliche Sicherheitsfragen aufwerfen könnten.
Besonders hervorgehoben wird das Estadio Olímpico Félix Sánchez. Für die FIFA-U17-Weltmeisterschaft der Frauen 2024 hatte das Ministerium für Wohnungsbau und Gebäude Mived nach den genannten Angaben RD$950 Millionen in eine erste Sanierungsphase investiert. Dabei erhielt das Spielfeld unter anderem einen Hybridrasen, der internationalen FIFA-Anforderungen entsprechen sollte.
Nach den Spielen von Santo Domingo 2026 seien jedoch Betonelemente, Kabelschächte, Öffnungen und weitere bauliche Eingriffe innerhalb und im Umfeld des Spielfeldes sichtbar. Auch der Hybridrasen habe sich verschlechtert.
Der Autor stellt ausdrücklich nicht infrage, dass die vorgeschriebenen Spielfeldmaße weiterhin eingehalten werden. Kritisiert wird vielmehr, dass harte Bauelemente näher an die Seitenlinien gerückt seien und damit potenziell ein Risiko für Spieler und Schiedsrichter darstellen könnten.
Probleme auch im Parque del Este
Auch eine regelmäßig für Fußball genutzte Anlage im Parque del Este wurde für die Spiele angepasst. Dort seien für Rugby-Tore Betonfundamente eingebaut worden, die anschließend die Nutzung für Fußball beeinträchtigten.
Nach Darstellung des Ausgangstextes mussten deshalb bereits Begegnungen der dominikanischen Fußballliga LDF an andere Spielorte verlegt werden.
Die Anlage habe allein 2026 rund 143 Fußballspiele beherbergt und sei von etwa 14 Organisationen genutzt worden. Dies wird als Beispiel dafür angeführt, dass Sportinfrastruktur nicht nur für einzelne Großveranstaltungen, sondern langfristig für Vereine, Nachwuchsarbeit und regelmäßige Wettbewerbe erhalten werden müsse.
Als weiteres Argument verweist der Text auf die Zuschauerzahlen bei Fußballveranstaltungen. Das Finale der U17-Weltmeisterschaft zwischen Nordkorea und Spanien am 3. November 2024 habe 18.410 Zuschauer angezogen. Bei einem Legenden-Spiel von Real Madrid und FC Barcelona seien 16.462 zahlende Besucher gekommen.
Die Kritik richtet sich dabei nicht gegen Leichtathletik oder andere Sportarten. Vielmehr wird gefordert, Mehrzweckstadien so umzubauen, dass die sichere und regelkonforme Nutzung für verschiedene Disziplinen erhalten bleibt.
Nach Ansicht des Autors sollte öffentliche Sportinfrastruktur nach Großveranstaltungen mindestens im gleichen Zustand zurückgegeben werden. Andernfalls drohten weitere Investitionen, um bereits zuvor modernisierte Anlagen erneut instand zu setzen.
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