Unbestreitbar, auch wenn manche das Gegenteil behaupten, gibt es derzeit eine reichliche Produktion von Grundnahrungsmitteln und anderen Agrarprodukten in der Dominikanischen Republik.
Das zeigt sich an der wachsenden Zahl von Pick-ups, Kleinlastern und anderen Fahrzeugen voller Waren, die in den Innenstädten parken – teils direkt vor großen Supermärkten – und dieselben Produkte zu Preisen verkaufen, die bis zu dreimal günstiger sind.
Zwar bieten Supermärkte ein angenehmes Einkaufserlebnis mit Klimaanlage, Komfort und langen Öffnungszeiten (von 7:00 Uhr morgens bis Mitternacht), dennoch geraten sie zunehmend in die Kritik, da sich zeigt, dass sie Produkte deutlich überteuert verkaufen – ohne dass Behörden eingreifen.
Plátano auf der Straße für 5 RD$, im Supermarkt für 20 RD$
Es ist kaum nachvollziehbar, warum ein Grundnahrungsmittel wie der Plátano auf der Straße zwischen 5 und 7 Pesos pro Stück kostet, während er in den großen Supermärkten dreist für über 20 Pesos angeboten wird. In den kleinen Läden (Colmados) ist es noch schlimmer: Dort verlangt man bis zu 25 Pesos pro Stück. Ähnliches gilt für Maniok, Süßkartoffeln, Orangen und andere Produkte.
Und was ist mit dem INESPRE?
Eine gute Maßnahme wäre es, wenn das Nationale Institut zur Stabilisierung der Preise (INESPRE) direkt auf dem Land einkaufen und die Produkte über seine Programme für den Volksverkauf oder über eigene Supermärkte an die Bevölkerung weiterverkaufen würde – wie es früher einmal der Fall war.
