Überwachung der öffentlichen Politik: Schlüssel zur Optimierung der Ressourcen und zur Verwirklichung der SDGs in der DR

Lesedauer: 2 Min.

Evaluierungen der öffentlichen Politik sind von grundlegender Bedeutung für die Optimierung der Nutzung staatlicher Ressourcen und die Erreichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) 2030 in der Dominikanischen Republik. Es ist jedoch von entscheidender Bedeutung, dass ein Regelungsrahmen geschaffen wird, um institutionelle Wirkungsevaluierungen und die Rolle der Verantwortung und Nutzung dieser Informationen zur Änderung, Verbesserung und Innovation von Regierungsprogrammen zu regeln.

Dies erklärten Alexandria Valerio, Vertreterin der Weltbank in diesem Land, Steve Brito, Berater der Interamerikanischen Bank (IDB), und Inka Mattila, Vertreterin des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (UNDP), während der Podiumsdiskussion „Evaluierung in der öffentlichen Politik“ im Rahmen des Internationalen Forums zur Evaluierung für Entwicklung, das vom Ministerium für Wirtschaft, Planung und Entwicklung organisiert wurde. Das Panel wurde von Alexis Cruz, Vizeminister für wirtschaftliche und soziale Analyse (VAES), moderiert.

Die Experten betonten, dass Evaluierungen nicht nur streng, sondern auch transparent und auf die Rechenschaftspflicht gegenüber den Bürgern ausgerichtet sein sollten. Sie betonten auch die Notwendigkeit, die institutionellen Kapazitäten zu stärken und die Durchführung von Evaluierungen bereits bei der Konzeption von Regierungsprogrammen zu fördern.

Laut einer kürzlich vom UNDP veröffentlichten Studie über die Einhaltung von Programmen im Zusammenhang mit den SDGs verzeichnet die Dominikanische Republik 62 % Fortschritt bei der Erreichung dieser globalen Ziele.

Zu den wichtigsten Schritten gehören die Verabschiedung des Gesetzes zur Landbewirtschaftung, die Umsetzung des Zehn-Jahres-Gesundheitsplans und die Priorisierung der voruniversitären und beruflich-technischen Bildung. Darüber hinaus wurde die Bedeutung einer integrativen Industrialisierung hervorgehoben, bei der Kleinst-, kleine und mittlere Unternehmen (KKMU) eine Schlüsselrolle im Wirtschaftsgefüge des Landes spielen. Auch die Strategie des territorialen Ansatzes für das Katastrophenrisikomanagement und das System zur Schadensbewertung und -erfassung wurden als positive Maßnahmen genannt.

Das UNDP wies jedoch darauf hin, dass das Land nach wie vor vor großen Herausforderungen steht. Die Ungleichheit innerhalb der Gebiete bleibt ein Problem, insbesondere für Jugendliche und Frauen. Darüber hinaus sind eine hohe Rate an informellen Arbeitsverhältnissen und eine geringe Professionalisierung der Arbeitskräfte zu verzeichnen, was sich negativ auf die Wettbewerbsfähigkeit des Landes auswirkt.