Das Umweltministerium hat die vorübergehende Schließung der Ökotourismus-Route an der Talsperre Palomino, auch bekannt als Cañón de Río Blanco, in San Juan de la Maguana angekündigt. Die Maßnahme tritt am kommenden Montag, den 18. August 2025, in Kraft und gilt für einen Monat. Ziel ist es, die Durchführbarkeit und Neuorganisation der Strecke zu bewerten, die in den vergangenen fünf Jahren stark an Attraktivität für den Inlandstourismus, das Wandern und den Ökotourismus gewonnen hat.
Die Entscheidung wurde während einer Arbeitsrunde getroffen, an der das Tourismusministerium (Mitur), die Dominikanische Gesellschaft für Wasserkraftwerke (EGEHID), das Nationale Institut für Wasserressourcen (INDRHI), der Dominikanische Rat für Fischerei und Aquakultur (Codopesca) sowie Reiseveranstalter und Ökotourismus-Guides teilnahmen.
Laut Carolina Alba, Direktorin für Schutzgebiete, wurde der derzeit von Besuchern genutzte Weg nicht für diese Art von Aktivitäten konzipiert, was Sicherheitsrisiken und Probleme für den Erhalt des Umfeldes mit sich bringt.
Nachhaltige Nutzung der Talsperren
Das Umweltministerium teilte mit, dass an einer Verordnung gearbeitet wird, um die nachhaltige Nutzung der Talsperren und ihrer Umgebungen zu regeln, von denen sich die meisten innerhalb des Nationalen Systems der Schutzgebiete befinden.
Alba erklärte, dass die Regulierung darauf abzielt, dass die Stauseen und ihre Umgebungen weiterhin ihrem ursprünglichen Zweck dienen – nämlich der Wasserspeicherung für den menschlichen Verbrauch, der Stromerzeugung und der Bewässerung – und gleichzeitig eine Quelle der Entwicklung für die umliegenden Gemeinden bleiben, insbesondere aufgrund ihrer landschaftlichen Schönheit und der sie umgebenden Natur.
„Wenn es uns gelingt, sie umzusetzen, wird das Erlebnis für die Besucher viel bereichernder und eindrucksvoller sein, und für diejenigen, die wirtschaftlich von diesen Aktivitäten abhängig sind, wird sich der Wert ihres Angebots erhöhen“, sagte sie.
Während der einmonatigen Schließung verpflichteten sich Betreiber und Guides, die Route nicht anzubieten, während sicherere und nachhaltigere Alternativen erarbeitet werden.
Ziel sei es, so Alba, ein ökotouristisches Angebot zu entwickeln, das den Sicherheitsstandards entspricht, einen sanften Tourismus fördert, Einkommen für die lokalen Gemeinschaften generiert und gleichzeitig die Besucher für den Umweltschutz sensibilisiert.
Im Rahmen dieses Prozesses werden die Mitglieder der Arbeitsrunde einen technischen Besuch an der Talsperre Palomino durchführen, um die Sicherheitsbedingungen sowie die ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen der touristischen Aktivitäten in der Region zu bewerten.
