Mehr Sicherheit in der Larimar-Mine

Barahona: Neue Inspektoren für Larimar-Mine geschult

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Das dominikanische Ministerium für Energie und Bergbau hat erstmals ein eigenes Team von Sicherheitsinspektoren für die Larimar-Mine in Barahona gebildet. Die Gruppe besteht aus 18 ausgebildeten Brigadisten, die künftig helfen sollen, Unfälle in dem Vorkommen zu verhindern.

Die neuen Inspektoren absolvierten eine technische Schulung, die auf Risikovermeidung, Arbeitsschutz und die Sicherung des laufenden Minenbetriebs ausgerichtet war. Ziel ist es, Gefahren für Arbeiter frühzeitig zu erkennen, wirtschaftliche Schäden zu vermeiden und die Kontinuität der Förderung zu gewährleisten.

Die Ausbildung wurde von José Mauricio Hernández, technischem Direktor des Vizeministeriums für Bergbau, geleitet.

Rebeca Ureña, Leiterin der Abteilung für Sicherheit und Gesundheit im Bergbau, erklärte, die Teilnehmer seien unter anderem in kritischer Unterstützung, Erkennung von Risikozonen und Unfallprävention innerhalb und außerhalb der Mine geschult worden.

Zugleich kündigte Ureña an, das Ministerium werde die Sanktionsmechanismen gegen Personen verschärfen, die gegen die festgelegten Sicherheitsregeln in der Larimar-Mine verstoßen.

Während der Schulung erläuterte die Geologin Marlin Pepín die geologischen Eigenschaften des Vorkommens. Dabei ging es unter anderem um die Zusammensetzung des Bodens sowie um Anzeichen, die auf mögliche Gefahren oder instabile Bereiche in der Mine hinweisen können.

Die Teilnehmer arbeiteten in Gruppen- und Einzelübungen. Nach Abschluss der Ausbildung erhielten sie Zertifikate, die sie als vom Ministerium für Energie und Bergbau zugelassene Inspektoren ausweisen.

Nach Angaben der Behörden sind solche Schulungen für alle Personen verpflichtend, die in der Larimar-Mine tätig sind. Sie sind Teil der Bemühungen, eine stärkere Sicherheitskultur im handwerklich geprägten Larimar-Bergbau aufzubauen.

Die neuen Inspektoren wurden aus einer Gruppe von Brigadisten ausgewählt, die bereits im Juli 2025 für Notfalleinsätze im Vorkommen ausgebildet worden waren. Die damalige Schulung orientierte sich an internationalen Standards für Management und Notfallreaktion.

Für mögliche Zwischenfälle verfügt die Larimar-Mine zudem über eine medizinische Versorgungsstelle und eine Ambulanz.

Der Larimar ist eng mit der Region Barahona verbunden und gilt als einer der bekanntesten Bodenschätze der Dominikanischen Republik.

Larimar und die Region Barahona

Larimar ist weit mehr als ein Schmuckstein. Sein Vorkommen, die Förderung und die Verarbeitung sind Teil der regionalen Identität im Südwesten der Dominikanischen Republik und zugleich ein wirtschaftlicher Faktor für lokale Gemeinden.

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