Die Zentrale Nationale Vereinigung der Vereinten Transportunternehmen (CNTU) kündigte gestern den Start der Pilotroute des dritten Zeitfensters an, das den Zeitraum von 23:00 Uhr bis 5:00 Uhr morgens umfasst.
Der Gewerkschaftspräsident William Pérez Figuereo erklärte, dass mit dieser neuen Initiative erreicht werden soll, dass Hunderte von Menschen, die sich in den frühen Morgenstunden fortbewegen, einen angemessenen und sicheren Sitzplatz haben.
Pérez Figuereo erläuterte, dass mehr als 500 Betriebe, die ihren Sitz an dieser Geschäftsachse der Autobahn Duarte (John F. Kennedy) haben, die Möglichkeit erhalten werden, ihre Türen später zu schließen, da sowohl ihre Mitarbeiter als auch ihre Kunden über einen nächtlichen Transportdienst verfügen werden.
Er erklärte weiter, dass diese neue Service-Regelung dazu beitragen werde, den Druck auf den Verkehr während des Tages zu verringern, da viele Menschen angegeben hätten, ihre Tätigkeiten in die Nacht verlegen zu können.
Nach Angaben von Pérez Figuereo gehören zu den größten Nutznießern dieser Art von Dienstleistungen Wachleute, Restaurantmitarbeiter, Angestellte von Geschäften, Betreiber von Imbissständen, Gelegenheitsarbeiter sowie viele Menschen, die nicht über die finanziellen Mittel verfügen, um ein Taxi zu bezahlen.
Der Gewerkschafter rief andere Verkehrsorganisationen dazu auf, diese Art von Dienstleistung zu übernehmen, auch wenn sie anfangs nicht rentabel sei.
„Unser Land dabei zu unterstützen, sich zu entwickeln und auch nachts produktiv zu sein, wäre eine erfüllte Pflicht“, erklärte er.
Gleichzeitig richtete der Gewerkschaftsführer einen Appell an den Direktor der Nationalpolizei, Generalmajor Ramón Antonio Guzmán Peralta, sowie an den Verteidigungsminister, Generalleutnant Carlos Antonio Fernández Onofre, die Fahrer durch Überwachung zu schützen, da diese nachts besonderen Risiken ausgesetzt seien.
