Die jährlichen Exporte von Tabakprodukten aus der Dominikanischen Republik haben 1,34 Milliarden US-Dollar erreicht, wie Präsident Luis Abinader am Montag bekanntgab.
Während seiner Rede im Rahmen der Veranstaltung La Semanal con la Prensa erklärte er, dass dies einem Anstieg von 400 Millionen US-Dollar gegenüber dem Jahr 2019 entspreche und den Tabak als eines der drei wichtigsten Exportprodukte des Landes festige.
Der Präsident hob hervor, dass dieses Wachstum den dominikanischen Tabak für 10 % der gesamten Exporte verantwortlich macht – nur übertroffen von Gold und medizinischen Erzeugnissen.
Ein echter Motor für Deviseneinnahmen und Arbeitsplätze
Abinader betonte außerdem die internationale Anerkennung, die dominikanische Zigarren genießen – weltweit geschätzt für ihre Qualität, ihren Geschmack und ihre handwerkliche Tradition.
„Wirtschaftlich betrachtet ist der Tabak nicht nur Teil unserer kulturellen Identität, sondern ein echter Motor für Deviseneinnahmen, Beschäftigung und Dynamik in den Freihandelszonen“, erklärte Abinader.
Aktuell produziert das Land jährlich 8,4 Milliarden Zigarren, davon über 181 Millionen handgefertigte Premium-Zigarren. 88 % der Exporte gehen in die Vereinigten Staaten, weitere 10 % in die Europäische Union.
Hauptarbeitgeber in den Freihandelszonen
Der Tabaksektor schafft 122.000 direkte Arbeitsplätze und ist der größte Arbeitgeber in den Freihandelszonen, mit über 40.000 Arbeitsplätzen – 63 % davon werden von Frauen besetzt. „In Regionen wie Tamboril, wo die Tabakindustrie besonders stark ist, liegt die Arbeitslosigkeit praktisch bei null“, betonte das Staatsoberhaupt.
Abinader erklärte, dass die Regierung über das Tabakinstitut technische und finanzielle Unterstützung für den Sektor ausgebaut habe. Dazu gehören Kredite in Höhe von über 5,3 Milliarden Pesos durch die Agrarbank sowie Hilfe für mehr als 3.500 Tabakproduzenten pro Jahr.
