Wie das Landwirtschaftsministerium am Freitag mitteilte, ist es der Dominikanischen Republik in Rekordzeit gelungen, die Mittelmeerfruchtfliege in der Region um Punta Cana auszurotten.
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Nachdem die Einschleppung im vergangenen Dezember vom amtlichen nationalen Pflanzenüberwachungssystem registriert worden war, wurde die Mittelmeerfruchtfliege (Ceratitis capitata) in mehr als 290 Arbeitstagen ausgerottet, wofür Landwirtschaftsminister Limber Cruz den Pflanzenschutztechnikern dankte.
UNTERSTÜTZUNG DURCH INTERNATIONALE ORGANISATIONEN
Der Ausrottungsprozess wurde unter anderem von der Internationalen Regionalen Organisation für Tier- und Pflanzengesundheit (OIRSA), der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO), der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) und dem Animal and Plant Health Inspection Service des Landwirtschaftsministeriums der Vereinigten Staaten (APHIS-USDA) unterstützt.
Die von der dominikanischen Regierung und der OIRSA mit mehr als 1,5 Millionen Euro finanzierte Aktion zur Bekämpfung des Insekts erfolgte durch das Einfangen und Beproben von Früchten und das Aussetzen steriler Männchen.
Obwohl der Schädling nur in Los Corales, Punta Cana, in einem Gebiet von weniger als 1,5 Kilometern zu finden war, rieten die Fachleute dazu, das Fangprotokoll in einem Gesamtgebiet von 49 Quadratkilometern (4.900 Hektar) um den ersten Fundort des Schädlings, dem Epizentrum der Invasion, festzulegen.
BEHÖRDEN SETZEN QUARANTÄNE FORT
Die Pflanzengesundheitsbehörde wird die aktiven Fallen und Quarantänen an den Einreisestellen als Präventivmaßnahme beibehalten, zusammen mit anderen pflanzengesundheitlichen Maßnahmen, um weitere Einschleppungen zu verhindern.
Die Techniker werden Insektizid-Ködersprays und Köderstationen einsetzen, Wirtsfrüchte massenhaft einsammeln und vernichten und die sterile Insektentechnik (SIT) anwenden.
Von den 120 Ländern, in denen der Schädling entdeckt wurde, gehört die Dominikanische Republik zu den ersten 14 Ländern, die ihn ausgerottet haben, und zu den wenigen, denen dies bereits zum zweiten Mal gelungen ist.
In den letzten Jahren ist die dominikanische Landwirtschaft stetig gewachsen und deckt etwa 86 % des Inlandsbedarfs, wovon auch Tausende von Familien leben.
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