Export-Rekord im März

Dominikanische Republik überschreitet 1,4 Milliarden US-Dollar Exportwert

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Die Dominikanische Republik hat im März 2026 einen neuen Höchstwert bei den Exporten erreicht. Mit insgesamt 1.448,6 Millionen US-Dollar wurde erstmals die Marke von 1,4 Milliarden in einem Monat überschritten. Im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht dies einem Anstieg von 20,7 Prozent.

Das Exportwachstum lag damit um 248,9 Millionen US-Dollar über dem Wert von März 2025 und stellt den höchsten bislang gemessenen Monatswert dar.

Treiber dieser Entwicklung war vor allem Rohgold, dessen Exporte um 78,2 Prozent zunahmen. Allein in diesem Segment ergibt sich ein zusätzlicher Wert von über 110,8 Millionen US-Dollar.

Weitere wichtige Exportgüter waren elektrische Schutzschalter mit einem Plus von 17,4 Millionen US-Dollar, Tabakprodukte mit einem Zuwachs von 16,5 Millionen sowie medizinische Geräte und Instrumente mit zusätzlichen 12,3 Millionen US-Dollar.

Die Vereinigten Staaten bleiben mit Abstand der wichtigste Handelspartner. Sie nahmen Waren im Wert von 731,3 Millionen US-Dollar ab und damit mehr als die Hälfte der gesamten Exporte.

Kanada folgt auf Rang zwei mit 201,1 Millionen US-Dollar und einem Anteil von 13,88 Prozent. Besonders auffällig ist hier das starke Wachstum von 150 Prozent im Jahresvergleich, das vor allem auf Goldexporte zurückzuführen ist.

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Haiti liegt mit Exporten von 129,2 Millionen US-Dollar auf dem dritten Platz und verzeichnete ein Wachstum von 36,4 Prozent. Weitere wichtige Abnehmer sind Puerto Rico mit 55,4 Millionen und China mit 51,9 Millionen US-Dollar.

Das wichtigste Einzelprodukt im Export war im März Rohgold mit einem Anteil von 17,1 Prozent und einem Gesamtwert von 247,1 Millionen US-Dollar. Dahinter folgen medizinische Geräte mit 127,2 Millionen US-Dollar sowie Zigarren mit einem Exportwert von 92,5 Millionen.

Ein zentraler Pfeiler des Exportsektors bleiben die Freihandelszonen. Sie trugen mit 841,2 Millionen US-Dollar rund 58,07 Prozent zum Gesamtexport bei.

Regional konzentriert sich die Exportwirtschaft weiterhin auf wenige Schlüsselprovinzen. Dazu zählen Santo Domingo, San Cristóbal, Sánchez Ramírez, Santiago und der Distrito Nacional.