interannuales Wachstum

Dominikanische Wirtschaft verzeichnet im Mai ein Wachstum von 3,1 %

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Die Dominikanische Republik registrierte im Mai ein interannuales Wachstum von 3,1 %, das vor allem auf eine bessere Entwicklung in den Bereichen Bergbau, Landwirtschaft, lokale Industrieproduktion und Bauwesen zurückzuführen ist.

Die Zentralbank stellte am Donnerstag den Vergleich mit der im April verzeichneten Jahresrate von 1,7 % an.

Das kumulierte Wachstum der Wirtschaft im Zeitraum Januar bis Mai liegt bei 2,6 %.

Im Jahr 2024 verzeichnete das Land laut offiziellen Angaben ein Wirtschaftswachstum von 5 % seines Bruttoinlandsprodukts (BIP).

LANDWIRTSCHAFT, LOKALE INDUSTRIE UND FREIHANDELSZONEN

Bei der Analyse des kumulierten Wirtschaftsergebnisses des Landes in den ersten fünf Monaten zeigen sich positive Jahresveränderungen in der Landwirtschaft, im Bergbau, in der lokalen Industrieproduktion, in der Fertigung in Freihandelszonen sowie im gesamten Dienstleistungssektor.

Innerhalb dieses letzten Sektors stechen die Finanzdienstleistungen, Transport und Lagerhaltung, Handel sowie Immobilien- und Vermietungsaktivitäten hervor.

„Es ist wichtig klarzustellen, dass weltweit weiterhin restriktive Finanz- und Liquiditätsbedingungen herrschen, die sich in relativ hohen Zinssätzen an den Kapitalmärkten widerspiegeln“, erklärte die Zentralbank in einer Mitteilung.

UNSICHERES INTERNATIONALES UMFELD UND US-NOTENBANK

Die Mitteilung führte weiter aus, dass sich mit dem Abklingen des schwierigen internationalen Umfelds und einer Wiederaufnahme des geldpolitischen Lockerungskurses der US-Notenbank (Federal Reserve) auch für die Zentralbanken der Schwellenländer – einschließlich der Dominikanischen Republik – mehr Spielraum eröffnen würde, um die Wirtschaft anzukurbeln, ohne die Preis- und makroökonomische Stabilität zu gefährden.

Sobald sich die externen Unsicherheiten verringern und sich die Erwartungen der Wirtschaftsteilnehmer stabilisieren, werde der Weg für eine Beschleunigung der verschiedenen wirtschaftlichen Aktivitäten geebnet.

Besonders die jüngsten Maßnahmen des Währungsrats, der 81 Milliarden Pesos zur Unterstützung der produktiven Sektoren freigegeben hat, dürften laut Zentralbank in den kommenden Monaten über den geldpolitischen Übertragungskanal für einen Aufschwung der Wirtschaft sorgen.