DR rückt im Demokratie-Index 2023 um vier Plätze vor

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Die Dominikanische Republik ist im Demokratie-Index 2023 (Democracy Index) um vier Plätze auf Platz 61 von 167 untersuchten Ländern aufgestiegen.

In der von The Economist Intelligence, einer unabhängigen Geschäftseinheit der Economist Group, erstellten Rangliste wird die Demokratie des Landes mit einem Wert von 6,44 von 10 als „mangelhaft“ eingestuft.

In der regionalen Betrachtung, die Lateinamerika und die Karibik umfasst, liegt das Land auf Platz 11, hinter Kolumbien und vor Guyana.

Von 2013 bis 2020 fiel das Land von 6,74 auf 6,32, aber nach der Pandemie hat es sich schrittweise auf seine aktuelle Position verbessert.

POLITIK IST D.R.’S GRÖSSTE SCHWÄCHE

Der schwächste Aspekt der Dominikanischen Republik ist ihre politische Kultur. Dieses Phänomen ist nicht nur in diesem Land zu beobachten. Lateinamerika und die Karibik haben bei diesem Indikator weltweit die schlechtesten Werte.

Dieser Indikator zeigt den Grad des Vertrauens und der Unterstützung der Bürger für Demokratie und Institutionen an. Das Land hat einen Wert von 3,13, was das geringe Vertrauen der Bürger in die Institutionen der Macht widerspiegelt.

In dem Bericht werden die wichtigsten Aspekte aufgeführt, die ein Land zu einer vollwertigen Demokratie machen. Zu diesen Aspekten gehören Wahlverfahren und Pluralismus, das Funktionieren der Regierung, politische Beteiligung, politische Kultur und die Freiheiten der Bürger.

Laut DIARIO LIBRE führt Norwegen den Index an, gefolgt von Neuseeland und Island, die alle drei eine vollständige Demokratie und 10 Punkte für Wahlverfahren und Pluralismus aufweisen. Das am besten positionierte lateinamerikanische Land ist Uruguay, das mit einer Punktzahl von 8,66 auf Platz 14 liegt: vollständige Demokratie.